Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2019/39: Pa.Iv. 19.401 «Für eine Stärkung der Pflege - für mehr Patientensicherheit und mehr Pflegequalität» · 101 Seiten

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1 Ausgangslage

An ihrer Sitzung vom 24. Januar 2019 nahm die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrats (SGK-N) die Beratung der Volksinitiative «Für eine starke Pflege (Pflegeinitiative)» auf. Auf der Basis ihrer ersten Aussprache gelangte die Kommission zum Schluss, dass Handlungsbedarf besteht. Sie ergriff deshalb mit 16 zu 5 Stimmen bei 1 Enthaltung die Kommissionsinitiative «Für eine Stärkung der Pflege - für mehr Patientensicherheit und mehr Pflegequalität» (19.401 pa.Iv.) mit dem Ziel, der Volksinitiative einen indirekten Gegenvorschlag gegenüberzustellen. Sie beauftragte die Verwaltung mit der Erarbeitung eines Vorschlags.

An ihrer Sitzung vom 3. Mai 2019 hiess die Kommission den Vorentwurf, der ein Gesetz und drei Bundesbeschlüsse umfasst, sowie den erläuternden Bericht mit 17 zu 8 Stimmen gut; sie beschloss zudem die Eröffnung einer Vernehmlassung vom 20. Mai – 14. August 2019. Der vorliegende Bericht fasst die Ergebnisse der Vernehmlassung zusammen.

2 Stellungnahmen

Insgesamt wurden 137 Adressaten angeschrieben. Die Vernehmlassungsunterlagen wurden auch im Internet auf der Webseite des Parlaments1 veröffentlicht. Im Rahmen der Vernehmlassung sind 152 Stellungnahmen und 2 Verzichtsmeldungen (MTK, SNF) von folgenden Organisationen eingegangen:

- 25 Kantonen (ohne SH) sowie der GDK;

- 9 in der Bundesversammlung vertretenen politischen Parteien (BDP, CVP, EVP, FDP,

GLP, GPS, SPS, SP60+, SVP);

- 2 gesamtschweizerische Dachverbände der Gemeinden, Städte und Berggebiete (SAB,

SGV);

- 6 gesamtschweizerische Dachverbände der Wirtschaft (economiesuisse, SGB, sgv, TS,

VPOD), 1 regionaler Dachverband der Wirtschaft (CP);

- 78 Leistungserbringer und Berufsverbände (AGILE, AGSG, ASPS, AVASAD, BBV, BE-

KAG, CH IGWS, ChiroSuisse, CURACASA, CURAVIVA, FAS, FMH, WVSMZ, H+, IG swissANP, imad, INSOS, LZCH, mfe, Notfallpflege Schweiz, OPS, OPTIKSCHWEIZ, palliative ch, pharmaSuisse, physioswiss, Plattform IP, SACD, SBAO, SBAP, SBK, SBK AG/SO, SBK BE, SBK NE/JU, SBK VD, Senesuisse, Senevita, SGAIM, SGI, SHV, SIGA, SKSZ, SNL, Spitex AI/AR/SG, Spitex BE, Spitex TG, Spitex Schweiz, SSO, SSL, svbg, SVDE, unimedsuisse;VFP, VLSS, VPPS, VSAO; die APH-Betriebe: APH Adelmatt, APH Allmendguet, APH Breitenhof, APH Föhrengarten, APH Residenz au Lac, APH Schärmehof, APH Schmiedhof, APH Sonnrain, APH Sunnegarte, APH Wendelsee, AZAG, Burgerspittel, Gässliacker, Sunnmatte, WBAG; die Domicil-Betriebe: Domicil, Domicil Baumgarten, Domicil Bethlehemacker, Domicil Hausmatte, Domicil Mon Bijou, Domicil Schönegg, Domicil Steigerhubel, Domicil Weiermatt);

- 11 Institutionen der Bildung (BFH, BGS, FHNW, FH SCHWEIZ, HEdS-FR, HEdS-VS, FKG-

CSS, La Source, swissuniversities, SWR, ZHAW);

- 7 Versicherer(verbände) (ASSURA, curafutura, GM, Helsana, santésuisse, SWICA, Vi-

sana);

- 13 übrige Organisationen (AGS, alliance f, Desmedt, EFS, EKF, GELIKO, KLS, ODAsanté,

PHS, SGB, SPO, SRK, VASOS);

- 2 Verzicht (MTK, SNF)

1 https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20190401