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Vernehmlassung 2019/47: Bericht über Vision, Strategie und Konzept zum Leitungskataster Schweiz (Bericht Leitungskataster Schweiz) · 40 Seiten

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Erkennen von Nut- Zum Schutz des Kulturlandes wird mehr in den be- x zungskonflikten im stehenden Bauzonen verdichtet. Damit werden die

Untergrund Nutzungskonflikte im Untergrund zunehmen. Zu-

dem wird der Untergrund vermehrt auch für die

Energiegewinnung («Erdwärmesonden»), für die

Mobilität («cargo souterrain») und weiteres genutzt.

Smart Cities Die digitale Stadt hat einen grossen Bedarf nach di- x x

gitalen Leitungsinformationen für alle ihre Anwen-

dungen.

Qualitätssteigerung Wie Beispiele aus Kantonen mit bestehenden Re- x und stärkere Nutzung gelungen zeigen, wird ein weiterer Effekt sein, dass

die Werkeigentümer ihre Werkinformationen so be-

reitstellen werden, dass sie den LKCH mit ihren LK-

Daten als Teilmenge ihrer Werkinformationen ein-

fach beliefern können. Durch den LKCH findet eine

stärkere Nutzung von LK-Informationen statt,

wodurch die Werkeigentümer mehr Rückmeldun-

gen zu ihren Daten erhalten. Damit werden Werkin-

formationen künftig vollständiger und in einer höhe-

ren Qualität vorliegen.

Diese höhere Qualität wäre auch für die Zwecke x Projektierung und Baubewilligung von Bedeutung.

Schadensvermeidung Gestützt auf Angaben aus Deutschland, Frankreich x x

und den Niederlanden (s. Kap. 1.3.2) aus den letz-

ten fünf Jahren wird sich das Potential zur Scha-

densvermeidung in der Schweiz im ein- bis zwei-

stelligen Millionenbereich pro Jahr bewegen.

Prozessoptimierun- Die Infrastrukturen für die Ver- und Entsorgung um- x x gen fassen gesamtschweizerisch Werte von über 450

Milliarden Franken12. Für den Unterhalt dieser Infra-

strukturen ist jährlich mit Investitionen in der Grös-

senordnung von mindestens 1 %13, also mit 4.5 Mil-

liarden Franken zu rechnen. Geht man davon aus,

dass dank dem LKCH bei der Planung, Projektie-

rung, Bewilligung, Ausführung und dem Unterhalt

Prozessoptimierungen von 1 % erfolgen, resultie-

ren Einsparungen von rund 45 Millionen Franken

pro Jahr. Berücksichtigt man die unterschiedlichen

Ausgangslagen in den Kantonen und Städten, liegt

das effektive Potential bei rund der Hälfte (24 Millio-

nen Franken pro Jahr). Rund 50 % (12 Millionen

Franken) davon werden in der Basisetappe gene-

riert, die restlichen 50 % über die optionalen Erwei-

terungen.

12 Quellen: Plaut Economics, «Tausend und ein Netz», 2006 / Prof. Dr. H-R Schalcher, «Was kostet das Bauwerk Schweiz in Zukunft und wer bezahlt dafür», 2011

13 Erfahrungswert Erhaltungsmanagement Strassen Leitungskataster Schweiz (LKCH); Vision, Strategie und Konzept 23/40 20190524LKCH-Bericht_vision_strategie_konzept_v1p16_DE