Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2020/66: Strategie Nachhaltige Entwicklung 2030 · 52 Seiten
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Strategie Nachhaltige Entwicklung 2030: Ergebnisbericht der Vernehmlassung
sätzlich wird von der SPS angeregt, dass Ziele zum Meeresökosystem (SDG 14) miteinbezogen werden.
– Negative Externalitäten des Konsums seien über Abgaben anzugehen (Bioterra), der
Zugriff und die Verfügbarkeit nachhaltig produzierter Güter sei aber auch für Personen mit geringeren finanziellen Ressourcen zu ermöglichen (SPS, ABSG, SSPH).
– Auch das lokale Handwerk sei als Teil des immateriellen Kulturerbes zu fördern (NIKE).
c) Stossrichtungen
Angebot stärken
– Die Stossrichtung wird von BL, AWS und teilweise Swisscleantech ausdrücklich be-
grüsst.
– Die Internalisierung externer Kosten wird von BS explizit begrüsst, dürfe sich aber nicht
auf Inlandprodukte beschränken (AG, OW, SG, EVP, economiesuisse, SBV-USP, Swissmem, CHBLFV). Es dürfe keinen Swiss finish geben (scienceindustries, ferner: HandelCH und VSGP).
– Verschiedentlich wird gewünscht, dass die regulative Rolle des Staates gestärkt werde
(SPS, SEXG, PA2030) und Güter mit einem positiven Impact gefördert bzw. solche mit negativem Impact verboten werden (HELVETAS, SFT).
– Es seien neben Rahmenbedingungen auch gezielt Anreize für bestimmte Innovationen
zu schaffen, die die nachhaltige Entwicklung fördern (AWS, BLSUI, collabhel, SDSN). In diesem Zusammenhang sei auch Public Procurement Innovation wichtig, d. h. wie der Staat Innovation selbst durch seine Nachfrage fördern könne.
– Die Formulierung sei zu relativierend (AG) und es fehle ein Verweis auf den Bund als
Einkäufer (BIOV). Ausserdem sei nicht klar, wie ein möglicher Preisanstieg für Konsumenten und Konsumentinnen abgefedert werden soll (STV, GSUI).
Wissen stärken
– Ausdrücklich begrüsst wird die Stossrichtung von Swisscleantech, SfKs, STV und
SUITS.
– Für ZG müssen die Akteurinnen und Akteure verpflichtet (und nicht ermutigt) werden,
die Konsumentinnen und Konsumenten zu informieren. Diese «Akteure» sollten spezifiziert werden (AG).
– Angeregt wird, dass der Fokus mehr auf Transparenz und Deklarationen gelegt wird
(OW, CHBLFV).
– Neben der Information über die Nachhaltigkeit einzelner Produkte seien auch Innovatio-
nen zu fördern, die ein suffizienzbasiertes Konsumverhalten ermöglichen (BS, SSV).
– Opportunitäten für private Investitionen in nicht-nachhaltigen Handel sollen gesenkt wer-
den (SO).
– AWS regt an, dass mit Konsum auch der Konsum von Firmen und des öffentlichen Sek-
tors verstanden wird (AWS).