Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2020/66: Strategie Nachhaltige Entwicklung 2030 · 52 Seiten
Fedlex · Ergebnisbericht · Seite 18Fedlex · Ergebnisbericht
Strategie Nachhaltige Entwicklung 2030: Ergebnisbericht der Vernehmlassung
samte Nahrungskette priorisieren (ZG) sowie mehr auf die Erhaltung der Fruchtfolgeflächen beziehen (AG))
– Adäquate Preisgestaltung i. S. v. Kostenwahrheit und Internalisierung externer Effekte (u. a. AWS, BLSUI, Mercator, SUITS), insbesondere auch von Externalitäten im Zusammenhang mit dem Tierwohl (Agrarallianz, GPCH, PRONAT, SES, SUITS, VKMB WWF).
– Dünger und Pestizide (SPS)
– Kosten für Landwirtschaft und Kantone (VD)
– Bildung (TI)
Verschiedentlich wird kritisiert, dass die Ernährungssysteme grundsätzlich nachhaltig sein
sollen (und nicht nachhaltiger) (AG, SPS, AWS, PA2030, SEXG).
Das Thema sei klarer in den Kontext von Biodiversitätsverlust und Klimawandel zu stellen
und Subventionen sollen auf eine regenerative Landwirtschaft ausgerichtet werden (AWS).
b) Ziele
2.1 (Lebensmittelpyramide)
– Das Ziel stösst auf Kritik aus unterschiedlicher Warte:
o Verschiedenen Voten verlangen ein ambitionierteres Ziel (BE, VS, SPS, SSV, Agrarallianz, BLSUI, collabhel, PRONAT, SUITS, WWF).
o Die Ausgangslage sollte bekannt sein (AG, CHOCOSUISSE, Biscosuisse), bzw. ist für andere ein falsch gesetztes Ziel, da es nicht den gängigen Empfehlungen entspreche oder ein Modell und keine Empfehlung sei (FRC, SDSN, SSPH, ABSG, PHCH, ferner SPS). Es verfolge «ideologische Hintergrundabsichten» (SSF).
– Angeregt wird, dass alle drei Nachhaltigkeitsdimensionen berücksichtigt werden (AI, SSV) und dass das Ziel an den Schweizer Kontext angepasst werde (OW). Für economiesuisse soll das Ziel ergänzt werden, so dass es sich um eine optimale Aufnahme an Nährstoffen handle. Es sei zu ergänzen, dass es um Prävention ernährungsbedingter Krankheiten gehe und Menschen Zugang zu Informationen über die Auswirkungen ihres Ernährungsstils haben (SG, FR).
– Das Ziel wird aber auch begrüsst (BS), sei aber sehr anspruchsvoll zu erreichen (RA-DIX).
12.3 (Food Waste)
– Dieses Ziel wird grossmehrheitlich unterstützt (SH, ZG, Biscosuisse, CHOCOSUISSE, MGB). Es könne aber ambitiöser sein (collabhel, PRONAT, SfKs, WWF) und entlang der gesamten Produktions- und Lieferketten einschliesslich der Nachernteverluste definiert werden (TG). Gewünscht wird die Erwähnung, dass der Nahrungsmittelabfall möglichst als Tierfutter oder in Biogasanlagen weiterverwendet werden soll (SBV-USP, CHBLFV).
12.2b (Treibhausgas-Fussabdruck)
– Für einige geht das Ziel zu weit und die Viehwirtschaft müsse beachtet werden (OW, SBV-USP, CHBLFV, ZG). Für andere geht es hingegen zu wenig weit (collabhel, PRO-