Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2020/66: Strategie Nachhaltige Entwicklung 2030 · 52 Seiten

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Strategie Nachhaltige Entwicklung 2030: Ergebnisbericht der Vernehmlassung

 TI und COOP geben zu bedenken, dass die internationalen Auswirkungen jeweils beachtet

werden sollen.

b) Ziele

 12.6 (Verantwortung der Unternehmen)

– Allgemein kritische Punkte siehe oben

– Viele begrüssen die Zielformulierung (SBV-USP, GPCH, CaritasCH, OEKU SES), gefordert werden u. a. folgende Ergänzungen: Steuer- und Gewinnverwendungspolitik miteinbeziehen (Unibe); Menschenrechte erwähnen (SDSN) und Arbeitsbedingungen beachten (SBB).

– Kritisiert wird, dass die Umsetzung unklar sei (VD, Unibe, Agrarallianz, SUITS, PEYE, ferner SBV-USP). Gewünscht wird, dass der Prozess für Unternehmen partizipativ und optimal laufen soll (TI). Die Bankiervereinigung (SBVg) weist darauf hin, dass die Umsetzung schwierig sei, da letztendlich die Kundinnen und Kunden die Entscheidungsgewalt haben.

c) Stossrichtungen

 Verantwortungsvolle Unternehmensführung entlang der gesamten Wertschöpfungskette

– Ein «Wiedergutmachungsmechanismus» wird von ZH angeregt.

– Es brauche eine Haftung (CaritasCH, GPCH, OEKU, SDSN, SES).

– Swissmem hingegen sieht keinen Handlungsbedarf hinsichtlich der Menschenrechte.  Internationale Stossrichtung

– Laut vielen NGOs soll die Stossrichtung um ein verbindliches multilaterales Abkommen mit Sorgfaltspflicht und Unternehmenshaftung erweitert werden (BLSUI, CaritasCH, GP-CH, OEKU, PRONAT, SES, WWF, ferner SSV).

– Für Swissmem und SBVg hingegen sollen die OECD-Leitsätze und UNO-Leitprinzipien weiterhin freiwillig sein und als Empfehlung gelten.

4.2 Klima, Energie, Biodiversität

Grundsätzlich stösst das Schwerpunkthema mit seinen Zielen und Stossrichtungen auf breite Zustimmung, wobei die Mehrzahl der Teilnehmenden Vorschläge für weitergehende Ziele oder Massnahmen einbringt.

Als zusätzliche Teilbereiche bzw. explizit zu nennende Ziele werden insbesondere genannt:  Landschaft (BL, FR, GE, SG, TG, ZH, sowie u. a. AWS, KBNL, BLSUI, SDSN) und zusätz-

lich auch Baukultur (CHHS)

 Nachhaltige Wald- und Holzwirtschaft (NW, ähnlich auch FR, OW, SG, KWL)

 Tierwohl (SUITS, Agrarallianz)