Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2022/34: 21.403 n Pa. Iv. WBK-N. Überführung der Anstossfinanzierung in eine zeitgemässe Lösung · 43 Seiten
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Weitere Organisationen und interessierte Kreise
Nach Meinung von Alliance Enfance, ARTISET, iks, kibesuisse, Kinderschutz Schweiz und SSLV muss klargestellt werden, dass die Finanzhilfen höchstens 50 Prozent der Ausgaben des Kantons, aber auch von Dritten decken.
5.5 Statistiken Die Bestimmung zur Erstellung von Statistiken wird von den Vernehmlassungsteilnehmenden weitgehend begrüsst. Viele betonen jedoch, dass der Verwaltungsaufwand begrenzt werden müsse. Häufig wird eine Beschränkung auf die familienergänzende Kinderbetreuung vorgeschlagen, um den Verwaltungsaufwand zu begrenzen.
Kantone, SODK und Dachverbände der Gemeinden, Städte und Berggebiete
SO begrüsst den vorgeschlagenen Wortlaut, während sich GR gegen neue Statistiken ausspricht, da diese mit einem hohen administrativen Aufwand verbunden wären.
17 Kantone (AI, AG, AR, BE [Eventualantrag], BL, FR, GE, GL, GR [2. Eventualantrag], JU, NE, OW, UR, SG, SZ, TI und VS) sowie die SODK möchten die Statistik ausdrücklich auf den Bereich der familienergänzenden Kinderbetreuung begrenzen. Ausserdem soll sie auf die zentralen Kennzahlen beschränkt werden, um den administrativen Aufwand der Kantons- und Gemeindebehörden sowie der Betreuungseinrichtungen möglichst gering zu halten. Sie lehnen die Einführung einer Statistik im Bereich der Politik der frühen Förderung von Kindern ab, weil der Aufwand unverhältnismässig wäre. Die SAB, der SGV und der SSV teilen diese Meinung.
TG begrüsst die Harmonisierung der Statistiken, betont jedoch, dass der administrative Aufwand für die kantonalen und kommunalen Vollzugsbehörden sowie die Betreuungseinrichtungen so weit wie möglich begrenzt werden muss. NW und VD übernehmen die von der SODK ins Feld geführten Argumente, ohne jedoch anzugeben, ob sie die Einführung einer Statistik im Bereich der Politik der frühen Förderung von Kindern befürworten oder ablehnen.
Politische Parteien
4 Parteien (EVP, FDP-Frauen, GPS und SP) begrüssen die Erstellung einer Statistik im Bereich der familienergänzenden Kinderbetreuung ausdrücklich. Die EVP würde zudem eine regelmässige Bedarfsabklärung in allen Kantonen begrüssen. Für die SP braucht es eine ausreichende Finanzierung für die Erhebung der Daten und die Erstellung der Statistiken.
Verbände der Wirtschaft
Von den Verbänden der Wirtschaft unterstützen der SAV, der SBLV, der SGB und Travail.Suisse explizit die Erstellung der in der Vorlage vorgesehenen Statistiken. Keiner der Verbände lehnt diese ausdrücklich ab. Der SBLV und der SGB halten zusätzlich fest, dass es für die Erhebung der Daten und die Erstellung der Statistiken eine ausreichende Finanzierung brauche.