Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2023/6: Verordnungsänderungen im Bereich des Bundesamts für Energie (BFE) mit Inkrafttreten am 1. Januar 2024 · 8 Seiten

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Aktenzeichen: BFE-011.0-10/1/4

2. Ergebnisse der Vernehmlassung

Der vorliegende Bericht fasst die eingegangenen Stellungnahmen zusammen, ohne dabei Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben1.

2.1. Energieverordnung (EnV)

Die Definition einer Wechselfrist für die Abnahme und Vergütungspflicht in Artikel10 Absatz 4 der EnV wird begrüsst von den Kantonen AI, AR, BE, BL, GR, JU, LU, NE, SG, SO, SZ, TG, VS, ZH sowie der SP, der SVP, SGB, FER, FRC, Greenpeace, Pusch, AEE Suisse, Ökostrom Schweiz, SSH, Swissolar, NWA, SES, Prométerre und ufs. Der Kanton AG, DSV, EKZ, Elektra Busslingen, Elektra Fislisbach,

Elektra Mühlau, Elektrizitätsgenossenschaft Siggenthal, Enwia AG, Gemeindewerke Villmergen, StWZ Energie und VAS fordern, dass der Wechsel nur je zum 1.Januar möglich ist mit einer Meldung bis zum 31. Oktober. Primeo fordert eine Differenzierung der Frist je nach erstmaligem oder wiederkehrendem Wechsel. Der Schweizerische Städteverband und Economiesuisse fordern, dass der Wechsel je zum Monatsersten möglich ist. NW, VSE und SSES fordern längere Fristen. BKW fordert ein Inkrafttreten der Regelung zum 1.Juli 2024.

Der Schweizerische Städte Verband, economiesuisse, FRC, BKW, EKZ, Electrosuisse, ewz, Regiogrid, Verein Smart Grid Schweiz und VSE fordern die Abschaffung der Abnahme und Vergütungspflicht für so genannte Plug&Play Anlagen.

2.2. Energieförderungsverordnung (EnFV)

2.2.1 Anpassung Vergütungssätze Einmalvergütung

Die Anpassung der Vergütungssätze in Anhang 2.1 wird begrüsst von den Kantonen BS, GE, JU, NE, SG, SO, TG, VS, ZH, die Stadt Zürich sowie von Travail.Suisse, FER und VSE. Der Kanton LU begrüsst die Anpassung grundsätzlich, verlangt aber die Beibehaltung des Grundbeitrages. Prométerre begrüsst die Absenkung, fordert aber die Berücksichtigung der Kosten des Netzanschlusses. Die Kantone GR, TI und VD sowie Grüne, SP, Schweizerischer Städteverband, SGB, Greenpeace, Pro Natura, Pusch, AEE Suisse, NWA, SES, Eidg. Büro für Konsumentenfragen und Umweltfreisinnige lehnen alle Anpassungen ab. Die Abschaffung des Grundbeitrages und die Absenkung des Leistungsbeitrages bis 30 kW wird abgelehnt von SSES und Primeo. FRC lehnt die Abschaffung des Grundbeitrages ab. Die Absenkung des Leistungsbeitrages bis 30 kW wird abgelehnt von AI, AR, BS, SVP und HEV. Swissolar akzeptiert die Abschaffung des Grundbeitrages sowie die Absenkung des Leistungsbeitrages bis 30 kW und lehnt die Absenkung des Leistungsbeitrages ab 100 kW ab.

Alpiq, VSE, AEE Suisse und Swissolar fordern die Einführung einer neuen Kategorie « ausserhalb Bauzone».

AEE Suisse und Swissolar fordern die Aufhebung der Obergrenze für die Anspruchsberechtigung der Einmalvergütung.

2.2.2 Anpassung aufgrund der Änderung des Mehrwertsteuersatzes

Die vorgeschlagene Anpassung wird von den Kantonen AG, BE, BL, BS, GE, JU, NE, OW, SO, VS und SZ sowie von SP, FER, Greenpeace, Regiogrid, VSE, SSH, EKW und Pronovo entweder begrüsst oder zur Kenntnis genommen.

1 Für die Überarbeitung der Vernehmlassungsvorlage wurden alle Stellungnahmen gemäss Artikel 8 des Bundesgesetzes über das Vernehmlassungsverfahren (VIG; SR 172.061) zur Kenntnis genommen, gewichtet und ausgewertet 4/8 BFE-D-238D3401/316