Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2023/9: Förderung von Bildung, Forschung und Innovation in den Jahren 2025–2028 (BFI-Botschaft 25–28) · 75 Seiten

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Erhöhung des Frauenanteils im ETH-Bereich sowie Massnahmen zur Erhöhung der Chancengerechtigkeit einen Schwerpunkt bilden. Auch bikoa und SDSN sehen betreffend Chancengerechtigkeit noch deutlichen Handlungsbedarf und äussern den Wunsch, dass die Förderung von Chancengerechtigkeit nicht erst auf Stufe Professur erfolgt. Ebenso fordern SAJV und pusch, dass Massnahmen zur Förderung von Chancengerechtigkeit zu einem früheren Zeitpunkt ansetzen und entsprechende Aktivitäten ergänzt bzw. ausgebaut werden. ETHZ-hv begrüsst ausdrücklich die Bemühungen im Bereich Chancengerechtigkeit und Diversity, wünscht aber, dass auch das administrativ-technische Personal stärker beachtet wird. STV wünscht spezielle Anstrengungen für die Förderung von Frauen.

economiesuisse, SAV und swissbiotech betonen die wirtschaftliche Relevanz des ETH-Bereichs und wünschen sich in der strategischen Definition zudem ein stärkeres Engagement in der Fertigungs- und Maschinenindustrie sowie im Infrastrukturbereich. Wie auch swissmem fordern sie, dass der strategische Schwerpunkt «Engagement und Dialog mit der Gesellschaft» nicht zu einer Verschiebung von Mitteln innerhalb der ETH führt, sondern dass dies als reguläre Kommunikationsaufgabe über den Grundauftrag der Institute / Lehrstühle abgedeckt wird. swissmem wünscht zudem, dass in den zentralen Tätigkeitsfeldern des ETH-Bereichs auch die Fertigungs- und Werkzeugmaschinenindustrie berücksichtigt wird und kritisiert den Abbau im Maschinen- und Elektroingenieurbereich sowie den aus Industriesicht zu starken Fokus auf Ranking-Überlegungen.

GE und VD weisen auf den bereits bestehenden strukturellen Mangel an tertiär qualifizierten Fachkräften in den Ingenieurberufen/MINT-Berufen hin.

GLP bemängelt, dass das Thema KI weder in den Zielen des ETH-Bereichs noch in den strategischen Prioritäten erwähnt wird und kritisiert die geringe Gewichtung der KI trotz ihrer hohen gesellschaftlichen Relevanz. Auch Swico betont das Voranschreiten von Innovationen im Digitalisierungsbereich und das Potenzial der Entwicklungen rund um KI für einen wirtschaftlichen Paradigmenwechsel mit gleichzeitigen Herausforderungen u. a. im Bereich der Cybersicherheit. Um diese adressieren zu können, brauche es die richtigen Rahmenbedingungen, und dem ETH-Bereich wird dabei eine wichtige Rolle beigemessen.

actionuni und ADA weisen darauf hin, dass Exzellenz in der Forschung nicht nur in Form von Endergebnissen, sondern auch durch einen qualitativ hochwertigen Forschungsprozess zum Ausdruck kommt. Wissenschaftliche Integrität und die Verbesserung der Forschungskultur werden als zentrale Elemente erachtet, um die Exzellenz der Schweizer Hochschulen sowie insbesondere auch im ETH-Bereich zu gewährleisten und es wird gefordert, dass Initiativen zur Verbesserung der Forschungsethik explizit erwähnt werden.

TI begrüsst das Ziel, die Anstrengungen im Bereich des Wissens- und Technologietransfers (WTT) im ETH-Bereich zu verstärken, fordert aber, dass die geplante Intensivierung der Kontakte mit Verbänden und Vertretungen der Wirtschaft nicht auf die Standortregionen der ETH beschränkt bleibt, sondern auch Organisationen und Gremien sprachlicher und geografischer Minderheiten (Berg-, Land- und Grenzregionen) einbezieht.

VS betont die Relevanz des ETH-Bereichs für die Bewältigung künftiger Herausforderungen wie Energiewende, Digitalisierung oder Cybersicherheit. So wird auch gefordert, dass den Themen erneuerbare Energien und Digitalisierung ein hoher Stellenwert eingeräumt wird.

FDP unterstützt die genannten Ziele, fordert aber, dass auch Sicherheitsfragen berücksichtigt werden und der ETH-Bereich einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Verteidigungssysteme der Schweiz leisten könnte, insbesondere im Hinblick auf den «Cyberspace» und neue Technologien.

epfl-ae betont, dass bei der Ausbildung der künftigen Studierenden auch auf die Entwicklung des kritischen Denkens und die Förderung der wissenschaftlichen Grundlagen zu achten sei. Sie bemängelt die starke Ausrichtung einiger Ziele auf die praktische Anwendung und befürchtet, dass eine konsequente Ausrichtung auf die unmittelbare Praxis dem breiten Forschungsspektrum nicht gerecht wird und das kreative und innovative Potenzial gefährde.

ETHZ-hv steht den formulierten Herausforderungen und Zielen kritisch gegenüber. Für den Fall, dass eine Erhöhung der Mittel für den ETH-Bereich nicht finanzierbar sei, könnte die Schaffung einer weiteren

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