Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2023/9: Förderung von Bildung, Forschung und Innovation in den Jahren 2025–2028 (BFI-Botschaft 25–28) · 75 Seiten

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Angebot anzustreben ist. VSV wünscht die Entwicklung von Konzepten und Angeboten für die Weiterbildung von Menschen über 65 Jahren, die Stärkung der Elternbildung, eine allgemeine bzw. kulturelle Weiterbildung sowie eine Weiterbildung zur nachhaltigen Entwicklung.

BE merkt an, dass die Strukturen in den Kantonen gestärkt und bestehende Angebote weiterentwickelt und verstetigt werden müssten, um die Ziele gemäss Botschaft zu erreichen. SH gibt zu bedenken, dass insbesondere der Aufwand für die notwendige Sensibilisierung von Zielgruppen vor allem für kleinere Kantone sehr hoch und nur in begrenztem Masse leistbar sei.

FDP fordert, dass Weiterbildungen auf die aktuellen und zukünftigen technologischen sowie gesellschaftlichen Veränderungen ausgerichtet werden.

GRÜNE bemängelt die fehlende Thematisierung der Themen Klimawandel, Nachhaltigkeit sowie Gleichstellung der Geschlechter und Chancengerechtigkeit in diesem Kapitel. EKF vermisst grundsätzlich die fehlende Geschlechterperspektive in diesem Kapitel der Botschaft. Sie fordert verstärkte Unterstützung von Arbeitgebenden, damit diese den Verbleib von Frauen und Männern in Berufen mit einem hohen Anteil des jeweils anderen Geschlechts unterstützen können, eine Analyse der branchenspezifischen Weiterbildungsmöglichkeiten aus Geschlechterperspektive, eine Sensibilisierung für vermehrt modulare Gestaltung von Weiterbildung zur Verbesserung der Vereinbarkeit sowie mehr Fördermittel für die berufliche Weiterentwicklung von niedrigqualifizierten Frauen und für Frauen mit unterbrochenen Karrieren.

EIT.SWISS würde es bevorzugen, wenn der Bund bei Anforderungen an überbetriebliche Kurse und die Inhalte der Berufsfachschulen, die nicht in direkter Verbindung zur Grundbildung stehen, zurückhaltender wäre.

FRAFFA beantragt, auf die in der Botschaft erwähnten neuen Richtlinien für die Beurteilung von Gesuchen für Leistungsverträge nach Artikel 12 WeBiG ab 2025 zu verzichten.

svs kritisiert, dass die Definition von «Grundkompetenzen» in der vorliegenden Form nur die sehr restriktiven Bereiche Lesen, Schreiben, Mathematik, IKT und Sprachen abdeckt und diese darüber hinaus aber auch ein besseres Verständnis der gesellschaftlichen Herausforderungen und eine kritische Analyse der Welt ermöglichen sollten.

ZKW erachtet Weiterbildung als zentral für die Förderung der nachhaltigen Entwicklung und die Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen.

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