Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2023/9: Förderung von Bildung, Forschung und Innovation in den Jahren 2025–2028 (BFI-Botschaft 25–28) · 75 Seiten
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3.2.8 Innosuisse (Vorlage 8)
Zusammenfassung: Ein Schwerpunkt der Rückmeldungen liegt auf den finanziellen Mitteln von Innosuisse, wobei insbesondere eine generelle oder spezifische (auf bestimmte Instrumente bezogene) Erhöhung des Budgets gefordert wird. Rund 15 % der Stellungnehmenden, die sich zu Innosuisse äussern, fordern eine stärkere Berücksichtigung und Förderung von sozialen Innovationen durch Innosuisse. Darüber hinaus werden punktuell Vorschläge für die Ausrichtung der Fördermassnahmen gemacht, gleichzeitig wird auch eine Verzettelung der Aufgaben von Innosuisse aufgrund vorgebrachter Partikularinteressen befürchtet.
3.2.8.1 Finanzierungsthemen und -anliegen
FR, GE, GR, LU, BFH, FH Schweiz, IS, PHLU, SFI, swissuniversities, UZH, VFP und wissensstadtdavos kritisieren, dass das Budget von Innosuisse von Sparmassnahmen betroffen ist und betonen zudem meist, dass die Kürzung auch die Akquise von Drittmitteln durch die Hochschulen erschwere.
GR, BFH, PHLU, SFI, swissuniversities, UZH und wissensstadtdavos bemängeln, dass im Rahmen
der Übergangsmassnahmen von Innosuisse zur Abfederung der Nichtteilnahme der Schweiz an Horizon Europe der Anteil der indirekten Forschungskosten sowie der Overhead nicht in der gleichen Höhe finanziert werden wie bei den europäischen Programmen. Auch ZH möchte, dass die Mehrkosten für alle von Innosuisse geförderten Projekte auf mindestens das Niveau der von der EU geförderten Projekte angehoben werden.
AR begrüsst die vorgeschlagene Wachstumsrate, economiesuisse, SAV und swissbiotech begrüssen das im Vergleich überdurchschnittliche Wachstum des Budgets von Innosuisse ebenfalls. FER ist der Ansicht, dass Innosuisse von einem überdurchschnittlichen Wachstum profitieren kann, seine Hauptaufgabe müsse jedoch die Projektförderung bleiben.
BL, BS und unibasel begrüssen die Weiterführung der Förderprogramme von Innosuisse sowie insbesondere der beiden BRIDGE-Programme in Zusammenarbeit mit dem SNF, fordern aber, dass das Budget der Förderprogramme BRIDGE von Innosuisse und SNF erhöht werden muss, um die Umsetzung des an den Hochschulen generierten Wissens weiter zu fördern. SWR fordert eine Erhöhung des Budgets von BRIDGE auf insgesamt 120 Mio. CHF und zusätzlich für die Dauer der Nicht-Assoziierung an Horizon Europe als Teil der Übergangsmassnahmen für nicht zugängliche Programmteile jährlich weiterhin mindestens 5 Mio. CHF. Aus Gründen der Transparenz sei BRIDGE zudem auch in der Budgetübersicht des SNF aufzuführen. Weiter möchte SWR, dass die Rolle von Innosuisse für BRIDGE gestärkt wird und das BRIDGE-Office neu bei Innosuisse ansiedeln. lüneburgerl fordert eine Erhöhung der Budgets von BRIDGE sowie generell für Technologietransfer-bezogene Budgets, wobei die Erhöhung nicht auf Kosten anderer Projekte geschehen solle.
VS verlangt, dass die Mittel für Innosuisse im jährlichen Durchschnitt um real 3,5 % erhöht werden. swissmem fordert eine Erhöhung des Budgets um mindestens 4 %. BE beantragt demgegenüber, die Wachstumsrate der Bundesfinanzierung für Innosuisse derjenigen für den SNF anzugleichen und die freiwerdenden Mittel prioritär den Grundbeiträgen an die Hochschulen zuzuweisen.
FDP betont, dass genügend Mittel für die mit der Revision des Bundesgesetzes über die Förderung der Forschung und der Innovation (FIFG) neu eingeführten Instrumente zur Innovationsförderung bereitgestellt werden müssen, welche vor allem Start-ups und KMUs betreffen. BFH ist der Ansicht, dass diese Förderinstrumente mit dem aktuellen Budget gefährdet sind.
AG fordert, dass die Bottom-up-Förderung gegenüber Top-down-Instrumenten bei finanziellen Engpässen priorisiert und das Budget für Innovationschecks mindestens bei 7,75 Mio. CHF belassen oder auf die bisherigen 8,6 Mio. CHF erhöht wird. Zudem soll das Instrument Innovationscheck gestärkt und die Lücke zwischen niederschwelligem Innovationscheck und grossen Standard-Innovationsprojekten geschlossen werden, indem ein kleiner Teil des Budgets der Standard-Innovationsprojekte für kleinere, inkrementelle Vorhaben mit Fördervolumen zwischen 50 000 bis 150 000 CHF reserviert wird.
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