Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2023/9: Förderung von Bildung, Forschung und Innovation in den Jahren 2025–2028 (BFI-Botschaft 25–28) · 75 Seiten

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3.2.10 Forschungseinrichtungen von nationaler Bedeutung (Vorlage 10)

Zusammenfassung: Verschiedene Vernehmlassungsteilnehmende sprechen sich für eine Erhöhung der finanziellen Mittel für Forschungseinrichtungen von nationaler Bedeutung allgemein oder für einzelne Teilbereiche aus. Rund ein Fünftel der sich zu diesem Thema äussernden Stellungnehmenden betont, die Anerkennung neuer Institutionen solle nicht zulasten etablierter Einrichtungen gehen. Weitere Rückmeldungen betreffen insbesondere die Förderung bzw. Anerkennung einzelner Institutionen.

AG, BE, NE, ZG und SWR sprechen sich für eine Erhöhung des vorgesehenen Zahlungsrahmen für Technologiekompetenzzentren aus. BE, GR und SWR begrüssen die vom Bund vorgesehene Priorisierung von Technologiekompetenzzentren (Kategorie C) zulasten der Kategorien A und B. AG fordert, dass negative Auswirkungen der aktuellen Sparbemühungen des Bundes für Forschungseinrichtungen von nationaler Bedeutung vermieden werden sollen. GR lehnt generalisierende Sparmassnahmen ab. VS lehnt es ab, das Wachstum der zugewiesenen Mittel zu reduzieren. Die Institutionen müssten mindestens mit einem ähnlichen Wachstum der Mittel rechnen können wie in der vorherigen Periode (+ 1,7 %/Jahr). TI weist darauf hin, dass genügend Mittel für die Finanzierung bereitgestellt werden müssen. swissmem fordert eine überproportionale Erhöhung der finanziellen Mittel für Institutionen nach Artikel 15 FIFG, da die Zahl der unterstützten Organisationen zunehmen wird. USB betont, dass die vorgesehenen Bundesbeiträge für Forschungseinrichtungen nach Artikel 15 Absatz 3 FIFG angesichts der insbesondere an den Universitätsspitälern und den Universitäten angespannten finanziellen Situation eine grosse Herausforderung darstellen.

SP, dephistgén-unige, histint-unibe, SGFF, SGG und SGLG beantragen, dem Gesuch auf Unterstützung des Archivs für Agrargeschichte (AfA) zuzustimmen.

kinderkrebs-ch, krebsliga, onconosuisse und SAKK-SPOG würden es begrüssen, wenn die SAKK-SPOG gemäss dem per Ende Juni 2023 eingereichten Antrag gefördert wird.

BL, BS und GR betonen, dass besonders bewährte Institutionen eine starke, langfristige finanzielle Unterstützung erhalten sollten. BL und BS fordern, etablierte, exzellente und renommierte Einrichtungen seien gegenüber der Berücksichtigung neuer Gesuche prioritär zu behandeln. VS fordert, dass Einrichtungen, die den derzeit vom Bund geförderten Kriterien für exzellente Forschung entsprechen, langfristig eine starke finanzielle Unterstützung erhalten. Auch economiesuisse, SAV, FLHR und swissbiotech fordern, dass bei Anerkennung neuer Institutionen eine ausreichende Finanzierung der etablierten erfolgreichen Institutionen gewährt ist.

BL verlangt, dass bei der Finanzierung der Daten- und Forschungsinfrastrukturen vom Bund eine Evaluation der bisher geförderten Infrastrukturen erfolgt. Es sollen keine neuen Strukturen geschaffen werden, die Doppelspurigkeiten verursachen. Dies gelte auch für die Koordinationszentren und -plattformen zu international koordinierten Programmen und dem DCC. BL fordert den Bund auf, diese sorgfältig auf ihre Zweckmässigkeit zu überprüfen.

SP, dephistgén-unige und SGLG finden es wichtig, dass bestehende geistes- und sozialwissenschaftliche Forschungseinrichtungen von nationaler Bedeutung auch in Zukunft gefördert werden. Gemäss wyssacademy und agenda2030 bedarf es einer Anpassung der unter 2.10 aufgeführten Kategorien von Forschungseinrichtungen von nationaler Bedeutung. Die Kategorisierung sei zu einseitig und solle erweitert werden um eine Kategorie von Forschungsinstitutionen, die transdisziplinäre Forschung betreiben.

Als Trägerkanton des Zentralschweizer Standorts des Centre Suisse d’Electronique et de Microtechnique (CSEM) ist es für UR von grosser Bedeutung, dass das CSEM weiterhin Bundesmittel in der bisherigen Höhe erhält. Auch JU ist dies ein wichtiges Anliegen. FLHR betont, dass das CESM unverzichtbar sei.

unimedsuisse und USB wünschen die Anerkennung des Schweizerischen Registers für seltene Krankheiten als Forschungsinfrastruktur von nationaler Bedeutung. unimedsuisse und USB fordern ein kohärentes Finanzierungskonzept für Register und Kohorten von nationaler Bedeutung, welche eine

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