Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2025/57: Verordnungspaket Umwelt Frühling 2026 · 45 Seiten
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Verordnungspaket Umwelt Frühling 2026 VerpV
Art. 18 Abs. 1 «Subsidiäre Rücknahmepflicht bei Einwegverpackungen aus PET und Metall»
14 Teilnehmende stimmen dem Absatz vollständig zu (ASL, BL, CIEL, EA ECCO, Emmi, JU, KVU, KYMA, SG, SO, Swisscleantech, Trash Hero, VBSA, VSMR).
17 Teilnehmende stimmen mit Anpassungsvorschlägen zu (APRÈS GE, Bern, EZV-OW, Ferro, GALL, IG DHS, IGORA, Köniz, PRS, REAL, STRID, SVUG, SSV, Thun, VD, Swiss Recycle, ZEBA). Die wichtigsten Änderungsanträge sind:
- Obligatorische VEG-Pflicht einführen und Verkaufsstellen auf Privatgrund schweizweit einbinden (Bern, EZV-OW Gall, Köniz, REAL, SSV, Thun, ZEBA)
- Eine offenere Formulierung wählen, die auch Online-Handel, Lieferdienste, andere Händler sowie Hersteller und Branchenorganisationen erfasst (Ferro, IG DHS, IGORA, PRS, Swiss Recycle)
- Transparenz- und Kontrollpflichten für Branchenorganisationen sowie eine einheitliche, VEG/VRB-basierte Finanzierung und Reinheitsanforderungen für die getrennte Samm- lung ergänzen (VD)
- Kostenlose Rücknahme für Konsumenten und stärkere Anreize zur Reduktion von Ver- packungsmengen verlangen (Après GE)
Der Absatz wird von keinem der Teilnehmenden abgelehnt.
Art. 18 Abs. 2 «Einhaltung der Pflichten»
21 Teilnehmende stimmen dem Absatz vollständig zu (ASL, BE, BL, CIEL, EA ECCO, Emmi, EZV-OW, GALL, JU, KYMA, KVU, REAL, SG, SO, SSV, Trash Hero, swisscleantech, VBSA, VSMR, VD, Bern, Thun, ZEBA).
58 Teilnehmende stimmen mit Anpassungsvorschlägen zu (51 Westschweizer Gemeinden, Ferro Recycling, IG DHS, IGORA, PRS, STRID, SwissRecycle, SVUG). Die wichtigsten Än- derungsanträge sind:
- Die Deckung der kommunalen Sammelkosten muss sichergestellt sein; Aufhebung der Wettbewerbsverzerrung mit der VEG für Glas; Die Rücknahme von Verpackungen durch eine Branchenorganisation muss flächendeckend und nicht nur an den Verkaufs- stellen möglich sein; Eine Besteuerung von Einwegverpackungen sei notwendig, um eine flächendeckende Sammlung zu ermöglichen (51 Westschweizer Gemeinden).
- Zusatz einfügen, dass die Branchenorganisation nur für die Einhaltung der Pflichten verantwortlich sei, falls die Pflicht zur getrennten Sammlung nicht den Kantonen obliegt (Ferro, IG DHS, IGORA, PRS, STRID, SVUG, Swiss Recycle)
Art. 18 Abs. 3 «Massnahmen des UVEK nach Artikel 19»
24 Teilnehmende stimmen dem Absatz vollständig zu (ASL, Bern, CIEL, EA ECCO, EMMI, EZV-OW, GALL, JU, KVU, KYMA, REAL, SG, SO, STRID, SSV, SVUG, SCT, Thun, Trash Hero, VBSA, VD, VSMR, ZEBA).
Der Absatz wird von keinem der Teilnehmenden abgelehnt.
Art. 19 Abs. 1 «Mindestverwertungsquote»
11 Teilnehmende stimmen dem Absatz vollständig zu (Emmi, JU, KVU, Promarca, SG, SO, STRID, SVUG, VBSA, VSMR, VD).
74 Teilnehmende stimmen mit Anpassungsvorschlägen zu (51 Westschweizer Gemeinden, Après GE, ASL, Bern, BirdLife, CIEL, Durabilitas, EA ECCO, EZV-OW, FRC, GALL, Greenpe- ace, KYMA, OceanCare, REAL, swisscleantech, SSV, Trash Hero, Thun, Vetrum, WWF, ZEBA). Die wichtigsten Änderungsanträge sind:
- Gewährleistung einer vollständigen Deckung der kommunalen Kosten sowie Präzisie- rung der Quote (51 Westschweizer Gemeinden)