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Vernehmlassung 2025/83: Sicherheitspolitische Strategie der Schweiz 2026 · 60 Seiten
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Sicherheitspolitische Strategie der Schweiz 2026 [Vernehmlassungsentwurf]
Diese drei Stossrichtungen werden parallel bearbeitet und bereiten die Schweiz auf mögliche Verschärfungen der Lage vor: von Zeiten erhöhter Spannungen über verschiedenartige Eskalationen bis zum bewaffneten Angriff.
Abb. 1: Die Elemente der Sicherheitspolitischen Strategie 2026 im Überblick. Massnahmen und Umsetzung
Für alle Ziele der sicherheitspolitischen Strategie sind jeweils federführende Departemente und weitere mitarbeitende Stellen definiert. Geltende Zuständigkeiten werden damit berücksichtigt. Zusätzlich zu den dafür verantwortlichen Bundesstellen werden weitere relevante Akteure von Bund und Kantonen, die Privatwirtschaft, die Wissenschaft, Verbände und die Bevölkerung einbezogen, wo dies angezeigt ist.
Eine wirkungsvolle Umsetzung der Massnahmen ist nur über den koordinierten Einsatz der verschiedenen sicherheitspolitischen Akteure und Mittel möglich. Eine übergeordnete Steuerung und ein regelmässiges Monitoring der Fortschritte sind damit unabdingbar. Das VBS mit dem Staatssekretariat für Sicherheitspolitik (SEPOS) leitet hierzu einen interdepartementalen Steuerungsausschuss. Damit werden die Übersicht und die Kohärenz aller Massnahmen verbessert und gegenseitige Abhängigkeiten besser erkannt.
Bedrohungen und Risiken im Umfeld
Diese umfassende sicherheitspolitische Antwort ist nötig als Antwort auf die Gleichzeitigkeit und Kombination von Bedrohungen von aussen und innen, von staatlichen Akteuren, terroristischen Gruppen und radikalisierten Individuen, von Beeinflussung und Desinformation über Spionage und Sabotage bis hin zur militärischen Gewalt.
Über Jahrzehnte blieb die Schweiz von grösseren machtpolitischen Konflikten verschont und hat von einem weitgehend stabilen Umfeld profitiert. Das hat sich verändert. Der Krieg