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Consultation 1997/8: L'article sur la protection des Alpes · 80 pages
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Umsetzung des Alpenschutzartikels, Vernehmlassung Seite 19
Ursachenfür den hohenBahnanteilin der Schweizsind unter anderemdie
28-Tonnen-Gewichtslimite sowie das Sonntags- und Nachtfahrverbot. Ohne diese Massnahmen, bzw. ohne andere Massnahmen mit gleicher Wirkung, würden gegenwärtig pro Jahr schätzungsweiserund 10 Millionen Tonnen Güter, welche heute den Umweg über Frankreich oder Österreich wählen, zusätzlich die Schweizer Alpen auf der Strasse überqueren. Dies entspricht rund 600’000 zusätzlichen alpenquerenden Schwerverkehrsfahrten.
Trotz des hohenBahnanteilshat sich der alpenquerendeStrassenschwerverkehrin der
Schweiz in den vergangenen 16 Jahren verfünffacht. Bei weitem die höchsten Wachstumsraten weist der Transitverkehrauf. Während sein Anteil am alpenquerendenSchwerverkehr im Jahre 1980 noch unter einem Viertel lag, beträgter heute bereits mehr als die Hälfte (vgl. Abb. 3).
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Jahr
1980 1985 19901995
Abb. 3: AlpenquerenderStrassengüterverkehr 1980 bis 1995, Schweiz (Quet-
Le: Dienst für Gesamtverkehrsfragen des EVE:D)
Die Betrachtungder Tonnagen ergibt aber nur ein unvollkommenesBild über die effektive Belastung des Alpenraumesdurch den Schwerverkehr. Im Jahr 1996 querten über 1,1 Millionen Schwerverkehrsfahrzeugedie Schweizer Alpen. Mit 935’000 Fahrten (83,4 Prozent) übernahmder Gotthard den grössten Anteil, gefolgt vom San Bernardino mit 124’000 Fahrten (11 Prozent). Über die Walliser ÜbergängeGr. St. Bernhard und Simplon fuhren demgegenübernur 39’000 (3,5 Prozent) respektive24’000 (2,1 Prozent) schwere
Schwerverkehrsfahrzeuge.