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Consultation 2005/43: Evolution future de la politique agricole (Politique agricole 2011) · 370 pages
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Besonderer Teil 1: Landwirtschaftsgesetz
lere Menge an vermahlenem Getreide ist von unter 5 000 Tonnen im Jahre 2001 auf über 6 000 Tonnen im Jahre 2004 angestiegen.
Futtermittel
Über die Mühlenstruktur im Futtermittelbereich liegen nur Schätzungen vor. Im Jahre 2003 wurde die Zahl der Mischfutterbetriebe auf rund 400 geschätzt. Die Zahl der Betriebe gegliedert nach jährlicher Mischkapazität ergibt folgendes Bild: weniger als 1 000 Tonnen 300 Betriebe, 1 000 bis 30 000 Tonnen 90 Betriebe, 30 000 bis 110 000 Tonnen 5 Betriebe, mehr als 110 000 Tonnen 2 Betriebe. Die seit 2001 um 15 Prozent zurückgegangene Zahl der Mischfutterfabrikanten zusammen mit der auf 1 420 000 Tonnen angestiegenen inländischen Mischfutterproduktion liessen den Mischfutterausstoss je Betrieb um einen Drittel auf 3 600 Tonnen ansteigen. Das derzeit grösste inländische Mischfutterwerk mit einer Jahreskapazität von 275 000 Tonnen wurde im Jahre 2003 in Betrieb genommen.
Ölsaaten (inkl. Ölsaaten als nachwachsende Rohstoffe)
Die klimatischen Bedingungen erlauben den Rapsanbau in weiten Teilen der Schweiz, während Sonnenblumen und Soja milde Lagen schätzen. Mit den von der beauftragten Organisation swiss granum ab 2002 ausgerichteten Verarbeitungsbeiträgen dehnte sich der Sojaanbau nach einem Anbaurückgang rasch wieder aus. Im Jahre 2003 bauten 8 000 Produzenten auf einer Fläche von 24 100 Hektaren Ölsaaten an.
Nach der Schliessung des Extraktionswerkes in Horn Ende 2000 verblieben am Inlandmarkt zwei grössere Speiseölwerke mit einer jährlichen Verarbeitungskapazität von insgesamt rund 100 000 Tonnen. Im Jahre 2004 hat ein weiterer Betrieb mit einer Jahreskapazität von über 1 000 Tonnen die Gewinnung von Speiseöl aus inländischen Saaten aufgenommen. Beiträge für die Verarbeitung von Inlandsaat erhalten ferner zwei Kleinbetriebe für die Speiseölherstellung, ein Betrieb für die Lebensmittelgewinnung aus Soja, drei Betriebe für die Futtermittelherstellung aus Soja und zwei Betriebe für die Verarbeitung von Raps zu technischen Zwecken.
Kartoffeln
Die Strukturentwicklung verlief im Kartoffelbau in den letzten Jahren kontinuierlich. Im Zeitraum von vier Jahren nahm die Zahl der Betriebe mit Kartoffeln und Saatkartoffeln von über 13 000 auf unter 10 000 ab, während sich die Anbaufläche knapp unter 14 000 Hektaren stabilisiert hat. Von dieser Fläche entfielen 1 800 Hektaren auf Saatkartoffeln. Die mittlere Anbaufläche je Betrieb nahm auf 1,4 Hektaren Kartoffeln zu.
Der Kartoffelhandel ist zusammen mit dem Obst- und Gemüsehandel in der swisscofel organisiert. Von den 163 Mitgliedern der swisscofel sind 88 Mitglieder im Kartoffelhandel tätig. Zur Zeit bereiten 32 Lagerhalter- und Abpackbetriebe knapp 90 000 Tonnen Speisekartoffeln in verkaufsfertigen Packungen auf, vorwiegend in Kleinpackungen. Die jährlich abgepackte Menge liegt in 16 Betrieben unter 1 000 Tonnen, in 13 Betrieben zwischen 1 000 und 5 000 Tonnen und in drei Betrieben über 5 000 Tonnen. Diese Lieferungen an den Detailhandel können ohne Doppelzählungen erfasst werden und gelten als Bemessungsgrundlage für die Zuteilung der Importrechte. Weitere 80 000 Tonnen Speisekartoffeln verkaufen die Produzen-