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Consultation 2005/43: Evolution future de la politique agricole (Politique agricole 2011) · 370 pages

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Allgemeiner Teil

Bei den Einfuhren erreichen die Nahrungs- und Genussmittel (verarbeitete Produkte) einen Anteil von rund einem Drittel, wogegen die gleiche Produktegruppe bei den Ausfuhren rund zwei Drittel ausmacht (Abbildung 23).

Abbildung 23 Zusammensetzung der Ein- und Ausfuhren 2004 (Warenwert)

Einfuhren Ausfuhren

(9 Mrd. Fr.) (4 Mrd. Fr.)

5% 12% 9% 2%

6 1 18%

6

1

5%2

2 2% 31%3

5 4 1% 4 35

38%

9% 68%

Legende: 1 Tierische Produkte 4 Ackerbauprodukte

2 Milchprodukte 5 Nahrungs-, Genussmittel, Getränke 3 Früchte, Gemüse, Blumen und Wein 6 Diverses

Quelle: OZD

Der Ausnutzungsgrad der Zollkontingente ist ein Indikator für die Konkretisierung sowohl der multilateralen als auch der bilateralen Verpflichtungen. Die anlässlich der Uruguay-Runde konsolidierten Kontingente werden fast alle zu 100 Prozent ausgeschöpft. Die effektiven Einfuhren überstiegen in einigen Fällen sogar die in der Schweizer Liste der Zollkonzessionen aggregierten Mengen (Abbildung 24). Dies ist in der Regel auf eine temporäre Erhöhung oder unbegrenzte Öffnung der Zollkontingente zur Gewährleistung einer ausreichenden Inlandversorgung zurückzuführen. Die tendenziell höhere Ausschöpfung des WTO-Kontingents für Milchprodukte entspricht den Erwartungen, die aufgrund des Agrarabkommens Schweiz – EU von 2002 prognostiziert worden sind. Das Weinkontingent wird seit der Zusammenführung der Weiss- und Rotweinkontingente nicht mehr voll ausgeschöpft. Beim Brotgetreide ist eine markante Zunahme festzustellen, die auf die Abschaffung des Getreidegesetzes im Jahr 2001 und die damit einhergehende Änderung der Angebots- und Nachfragestruktur zurückzuführen ist (Abbildung 24).