Rapport sur les résultats

Consultation 2007/2: Stratégie nationale en matière de cybersanté · 95 pages

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Anhörung Nationalen Strategie „eHealth“

Audition stratégie nationale en matière de cybersanté (« eHealth »)

Frage 4: Handlungsfeld «elektronisches Patientendossier» (vgl. S. 24ff)

Die Ziele/Meilensteine und Inhalte sind richtig und angemessen gesetzt, sodass das Endziel A7 (lebenslanges elektronisches Patientendossier)

Abkür- erreicht werden kann (allenfalls Bemerkungen zur Dringlichkeit der aufgezung Art führten oder zu weiteren Meilensteinen).

FMH C - Unklar, wie die einzelnen Ziele zur Umsetzung der Gesamtzielsetzung 3

führen sollen.

- Wichtigste Ziele einer nationalen Strategie sind die Schaffung von Rah-

menbedingungen (A3) und Voraussetzungen (A5). Ein lebenslanges elektronisches Patientendossier darf per se kein Endziel sein. Der zeit- und ortsunabhängige Zugriff von Patienten und Patientinnen und Behandelnden auf relevante Informationen muss in den Mittelpunkt gestellt werden.

- A1: Die Versichertenkarte trägt nicht zur Förderung von eHealth bei.

- A2: Unterstützung von kantonalen Versuchen

- A3: Wichtigstes Ziel ist die Erarbeitung von Standards, die den

Austausch von Patientendaten ermöglichen, wobei die Abstützung auf internationale Standards besonders zu beachten ist.

- A4: Die elektronische Krankengeschichte an sich darf nicht Ziel sein,

damit wird nicht notwendigerweise eine Verbesserung der patientenbezogenen Kommunikation oder der Behandlungsprozesse erreicht. Im Vordergrund stehen muss eine patientenbezogene Dokumentation und Kommunikation und damit die Interoperabilität verschiedener Systeme

- A5: Das Ziel «Identity Management» im weiteren Sinne und die damit

verbundene Erarbeitung von Grundlagen ist ein zentrales Ziel, das vorgezogen werden sollte. Entsprechende Rahmenbedingungen sollten noch vor 2012 geschaffen werden.

- A6: Grundsätzlich ist der Austausch von administrativen und mediz-

inischen Daten getrennt zu behandeln. Versicherer sollten nicht in die Lage versetzt werden, selbst elektronische KGs zu führen bzw. Zugriff auf solche zu haben.

- A7: Es ist wichtig, den Ansatz eines «Continuity of Care-Records» oder

«Patient Record Summaries».

GAAI B Vor allem im Bezug auf den Datenschutz und allenfalls weiterer auf der2

Karte zu speichernden Daten führte dies bereits bei der Ankündigung zur Einführung der Versicherungskarte zu grösseren Unstimmigkeiten und Verunsicherungen. Im Zusammenhang mit der Gesundheitskarte und dem elektronischen Patientendossier sollten daher die Akzeptanz, die

Machbarkeit in Zusammenhang mit dem Datenschutz sowie die Kosten-Nutzen-Untersuchung besonders kritisch betrachtet werden.

Entscheidend ist auch die Relevanz der Daten. Der Arzt wird nicht die Zeit haben, sich durch eine Vielzahl von für ihn unwichtigen bzw. veralteten Daten zu arbeiten (Stichwort Datenaktualität und Infoflut). Die

Datenauswahl hat daher ebenfalls sehr kritisch zu erfolgen.