Rapport sur les résultats
Consultation 2008/75: Assurance-invalidité - 6e révision de l'AI, Premier train de mesures · 68 pages
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wird aber auch darauf hingewiesen, dass die entsprechenden Arbeitsplätze dann wirklich auch vorhanden sein müssen.
Kantone
Ablehnend äussern sich die Kantone FR und NE. Letzterer befürchtet einerseits einen ungerechtfertigten Aufwand „en mesures et en personnel, pour un résultat incertain.“ NE hält weiter fest, die IV-Stellen „devront pouvoir engager ce personnel suffisamment tôt pour se préparer avant l’entrée en vigueur de ce premier paquet. »
Politische Parteien
Für den PST ist es ungerecht, die IV auf dem Rücken der Rentner zu sanieren, alors qu’il serait possible d’augmenter son financement en demandant une contribution aux employeurs dont les salariés nécessitent régulièrement des prestations AI.
Wirtschaftsverbände
Der Schweizerische Gewerkschaftsbund hat gegen Wiedereingliederungsversuche bei Rentenrevisionen theoretisch nichts einzuwenden, allerdings stellt sich für ihn auch die Frage nach dem Kosten-Nutzen-Verhältnis der vorgeschlagenen Massnahmen.
Behindertenorganisationen
Einige Organisationen lehnen die Rückführung von IV-Rentnern ins Arbeitsleben ab, solange keine verbindlichen Sicherheiten bestehen. Sie sprechen sich dafür aus, dass die Priorität in den kommenden Jahren beim Arbeitsplatzerhalt und der Frühintegration liegen sollte und fordern, Menschen über 50, welche bereits 10 Jahre eine IV-Rente beziehen, sollten von Wiedereingliederungsversuchen ausgeschlossen werden und Rentenbezügerinnen bleiben. Die Federazione ticinese integrazione andicap ist erstaunt, dass im Gegensatz zu der für die 5. IV-Revision geltende Argumentation, plötzlich „migliaia di persone con rendite, a volte da lungo tempo dovranno esser reinserite nel mercato del lavoro.“ Das Behindertenforum. Die Dachorganisation der Behinderten-Selbsthilfe Region Basel glaubt zwar, dass es möglich sei, Desintegration aus der Arbeit zu verhindern, nicht aber Menschen mit Leistungsbeeinträchtigungen wieder einzugliedern.
Übrige
Die Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe weist darauf hin, dass ein differenziertes Rentenrevisionsverfahren bereits unter den heutigen gesetzlichen Vorgaben möglich ist. Der Verein christlicher Fachleute im Rehabilitations- und Drogenbereich VCRD fordert, dass man kranken Menschen das Kranksein nicht abspricht. Selbst wenn es gelingen sollte, Menschen mit einer Rente mit entsprechenden Massnahmen auf die Integration vorzubereiten, mangle es an entsprechenden Arbeitsstellen. Andere warnen davor, « que les personnes en réadaptation se trouvent confrontées à des refus et à des échecs de réinsertion, susceptibles de les fragiliser encore davantage ».