Rapport sur les résultats

Consultation 2013/104: Loi fédérale sur le centre pour la qualité dans l'assurance obligatoire des soins · 242 pages

Fedlex · Rapport sur les résultats · Page 206Fedlex · Rapport sur les résultats

Hinweise, Kritiken, Vorschläge, Anträge Verfasser Observations, critiques, suggestions, propositions Auteurs Osservazioni, critiche, suggerimenti, proposte Autori

Internationally centres of safety and quality improvement are emerging in many coun- SAB tries, though there are few truly national centres. At an institutional level we can point to

The Dartmouth Institute for Health Policy and Clinical Practice, which has built collabora-

tion between the business school, the medical school and clinicians in a wide range of

settings. The fruits of this collaboration include the business inspired clinical microsys-

tem concept and its application in a host of quality improvement programmes. Organisa-

tions such as the Institute for Healthcare Improvement (www.ihi.org) and Qulturum in

Jönköping County Council in Sweden (www.lj.se/qulturum) have also constantly sought

out ideas, concepts and practices from other disciplines and industries. Internationally

we need a network of such major centres which carry out education, training, research

and improvement activities in their own right but also act as the hub of a wider networks

and forum for anyone concerned with the safety and quality of healthcare

Article 6

Hinweise, Kritiken, Vorschläge, Anträge Verfasser Observations, critiques, suggestions, propositions Auteurs Osservazioni, critiche, suggerimenti, proposte Autori

L'indépendance du centre devra en outre être garantie, non seulement en ce qui con- NE cerne les activités HT A, mais aussi par la mise en place d'un comité scientifique neutre

recourant par exemple à des experts venant d'autres pays. Il s'agit aussi d'éviter que

des intérêts commerciaux influencent la stratégie du centre. Pour ce faire, il y aurait lieu

de limiter le pouvoir de décision au Conseil fédéral.

2. Organisation und Rechtsform eines nationalen Zentrums GDK Was die institutionelle Ausgestaltung, die Rechtsform und die strukturellen Rahmenbe-

dingungen des vom Bundesrat vorgeschlagenen Zentrums betrifft, ist aus Sicht des

GDK-Vorstands positiv, dass ein unabhängiges nationales Zentrum vorgeschlagen wird.

Die im Vorfeld immer wieder besprochene wichtige Vernetzung und Koordination aller Patientensi-Akteure und deren Aktivitäten als eine der Hauptaufgaben eines solchen Zentrums müs- cherheit sen im Gesetz viel besser abgebildet werden, entsprechende Organe müssen geschaf-

fen werden. Die aufgezählten Organe Verwaltungsrat, Geschäftsleitung und Revisions-

stelle bilden diesen Anspruch nicht ab.

Wir erlauben uns, am Ende dieser Stellungnahme ein Grobkonzept darzulegen, welches

aus Sicht der Stiftung Patientensicherheit Schweiz den Anforderungen an ein nationales

Qualitätszentrum eher gerecht würde, und verzichten hier auf die Detailanalyse der ein-

zelnen Paragraphen.

Wir beziehen uns in unseren Ausführungen auch auf die Empfehlungen des vom SAG

als

Reflexionsorgan eingesetzten wissenschaftlichen Begleitkomitees vom November

20131

Diese Empfehlungen sollten aus unserer Sicht zwingend Grundlage für die Überlegun-

gen zu einem nationalen Qualitätszentrum sein, wurden jedoch weder im Gesetzestext

noch in den Erläuterungen berücksichtigt

Praxisnähe:

Qualität und Patientensicherheit liegen in erster Linie in der Verantwortung der Leis-

tungserbringer, d.h. der Institutionen und Fachpersonen, welche für die Betreuung und

Behandlung von Personen zuständig sind. Im Fokus sind auch die Betroffenen, d.h. die

Patientinnen und Patienten; sie spüren die Auswirkungen falscher oder ungenügender

Behandlungen direkt und unmittelbar. Die im Bereich Qualität und Patientensicherheit

zu entwickelnden Aktionsfelder müssen zwingend immer wieder den Austausch bzw. ei-

nen Abgleich mit der Realität in der Praxis beinhalten. Damit können einerseits echte

Bedürfnisse der verschiedenen Versorgungssektoren erkannt und aufgegriffen werden,

andererseits schafft die Praxisnähe Vertrauen, nicht zuletzt durch persönliche Kontakte.

Qualität und Patientensicherheit sind komplexe Themen, welche nicht primär und allei-

nig top-down verordnet werden können, sondern Akzeptanz, Einsicht, Training, Schu-

lung und die Berücksichtigung der verschiedenen Arbeitsweisen aller Versorgungssek-

toren benötigen.

Abgleich mit dem Gesetzesentwurf:

Im aktuellen Gesetzesvorschlag ist die äusserst wichtige echte Praxis-Nähe praktisch

nicht abgebildet. Der Einbezug der Stakeholder, insbesondere der Leistungserbringer