Rapporto sui risultati

Consultazione 2000/18: Utilizzazione di 800 tonnellate di oro della Banca nazionale · 84 pagine

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Utilizzazione delle riserve auree della BNS Rapporto sulla procedura di consultazione

finanziert werden dürfen. In Abstimmung mit den weiteren vorgeschlagenen Überbrückungsleistungen im Bereich der AHV schlagen wir vor, entsprechende

arbeitsmarktlich indizierte Massnahmen für bildungsschwächere arbeitslose Personen mit erschwerten Eingliederungschancen ebenfalls vorzusehen.

8.02 SVEB Eine Weiterbildungsinitiative mit wenig qualifizierten Personen kostet nach Erfahrungen in England und Schweden zwischen 400 bis 500 Mio. Franken auf zwei bis drei Jahre

verteilt. Die vorhandenen Ressourcen sollten deshalb nicht vorrangig in die Lehrerbildung fliessen, sondern zu mindestens zwei Dritteln in die anderen beiden

Aktionsfelder. Die gravierenden Bildungsdefizite der erwachsenen Bevölkerung (z.B. wenig Qualifizierte, Wiedereinsteigerinnen, Immigranten, Randregionen, Arbeitslose, u.s.w.) können nicht dadurch behoben werden, dass Schulen mehr Informatikwissen vermitteln.

Die SVEB sieht deshalb den Schwerpunkt im Aktionsfeld „Mobilisierung bildungsferner Schichten“. Als zweite Priorität schätzen wir „Bildungsinhalte im virtuellen Lernraum“ ein. Die SVEB würde eine Konzentration der Mittel auf diese beiden Aktionsfelder begrüssen.

Es ist zu beachten, dass ein grosser Teil der Schweizer Wohnbevölkerung nicht über die Fähigkeiten verfügt, virtuelle Lernräume zu nutzen. Damit Bildungsmassnahmen im Bereich der neuen IuK-Technologien effektiv genutzt werden können, muss sichergestellt werden, dass die breite Bevölkerung über die entsprechenden Fähigkeiten verfügt (Lesen, Schreiben, Computer Literacy, usw.). Andernfalls ist damit zu rechnen, dass die Kluft zwischen gut Ausgebildeten und wenig Qualifizierten sich weiter vertieft.

Entsprechend muss auch die Bildungssoftware nicht nur für Kinder und Jugendliche,

sondern ebenfalls für Erwachsene entwickelt werden, die keine oder wenig Erfahrung mit Bildung im „virtuellen Lernraum“ haben. Folglich ist es auch wichtig, beim Aktionsfeld „Lehrerweiterbildung“ Ausbildende zu berücksichtigen, die mit Erwachsenen arbeiten. In der Schweiz arbeiten ca. 60‘000 Ausbildende jährlich mit rund 2 Mio. erwachsenen Lernenden. Diese werden in der Förderung ihrer Fähigkeiten regelmässig vergessen.

Koordination mit bestehenden Angeboten: Damit eine Bildungsinitiative nicht nur die

Schulen erreicht, sollte sie mit gesamtschweizerischen und regionalen Kampagnen

und Projekten verbunden werden. Auf gesamtschweizerischer Ebene könnte die Initiative mit der Weiterbildungskampagne „Lernfestival“ verbunden werden; das Lernfestival kann 2001 und/oder 2003 die IuK-Technologien als Schwerpunkt setzen.

8.03 LCH Die höchste Priorität hat u.E. ganz klar der Bereich Lehrerweiterbildung. Nicht von ungefähr investieren verschiedene Länder wie Deutschland, Grossbritannien, Finnland oder Norwegen in die Lehrerweiterbildung, weil diese die nachhaltigste und breiteste Wirkung erzeugt.

Falls die Notwendigkeit besteht, sich bei der Bildungsinitiative auf ein oder zwei Aktionsfelder zu beschränken, dann müsste am Ehesten auf die Schulung bildungsferner Schichten verzichtet werden. Wir würden diesen Schritt allerdings ausdrücklich bedauern. Die beiden auf die Schule bezogenen Aktionsfelder stehen aber in einem direkten Abhängigkeitsverhältnis zueinander, so dass darauf nicht verzichtet werden kann.

Wichtig ist zudem, dass für eine sorgfältige Evaluation des pädagogischen Einsatzes der IuK-Technologien genügend finanzielle Mittel eingeplant werden.

Der LCH und einige seiner Mitgliedorganisationen legen zudem Wert auf die Feststellung, dass sich mit zunehmendem Einbezug des Computers in den Unterricht die Gefahr

vergrössert, dass sich die Schule je länger je mehr auf rein kognitive Fähigkeiten

ausrichtet. Eine ganzheitliche Menschenbildung ist aber nur möglich, wenn Denken und Fühlen gemeinsam in den Prozess des Lernens einbezogen werden.

Der LCH erachtet die folgenden fünf Rahmenbedingungen für die Umsetzung der Bildungsinitiative als notwendig:

- Die Aus- und Weiterbildung erfolgt an regionalen Kompetenzzentren und ist auf

die stufenspezifischen Bedürfnisse der Lehrpersonen ausgerichtet.

- Die zu erwerbenden Abschlussqualifikationen sind modular aufgebaut. Damit