Rapporto sui risultati

Consultazione 2000/18: Utilizzazione di 800 tonnellate di oro della Banca nazionale · 84 pagine

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Utilizzazione delle riserve auree della BNS Rapporto sulla procedura di consultazione

Aktionsfelder empfehlen wir daher, vor allem finanzschwache Regionen zu unterstützen.

9.02 Prometerre L'administration fédérale envisage des mesures temporaires de réorientation professionnelle. Sans doute que les réformes de structures attendues de l'agriculture dans les années à venir vont entraîner de nombreux recyclages professionnels dans des conditions difficiles. L'affectation à l'agriculture d'une partie des moyens provenant de la BNS desti-

nés à promouvoir la formation et notamment la réinsertion professionnelle difficile serait donc pertinente et bienvenue.

9.05 SHV Die Schweizer Tourismuswirtschaft ist ein wichtiger Arbeitgeber. Ungefähr jeder elfte Berufstätige in der Schweiz ist direkt oder indirekt im Tourismus beschäftigt, wobei dieser Anteil im Berggebiet wesentlich höher liegt, als in den städtischen Agglomerationen. Gerade aufgrund gewisser Standortnachteile, des branchenbedingten vergleichsweise tiefen Aus- und Weiterbildungsniveaus und eines Ausländeranteils von über 40 Prozent erachten wir die „Mobilisierung bildungsferner Schichten“ für den Schweizer Tourismus mit seinen rund 300'000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als absolut höchst

prioritär.

Wir begrüssen – in Anlehnung an die obige Argumentation – ebenfalls die Förderung von „Bildungsinhalten im virtuellen Lernraum“, die insbesondere auch Akzente im Weiterbildungsbereich von Erwachsenen setzen sollten. Sowohl die Mobilisierung bildungsferner Schichten wie auch die Förderung von Bildungsinhalten im virtuellen Lernraum müssten als Massnahmen Hand in Hand geplant und sich gegenseitig

ergänzend durchgeführt werden.

Im Sinne einer umfassenden Vernetzung des schweizerischen Bildungsangebots und dessen Ergänzung ist eine optimale Einbettung der Bildungsinitiative in die bereits bestehenden Angebote wünschenswert.

9.15 SAP Bei der Bildungsinitiative sind nur zwei Aktionsfelder, nämlich „Lehrerweiterbildung“ und „Bildungsinhalte im virutellen Lernraum“ möglich und sinnvoll. Die IuK-Technologien dürfen nicht überschätzt werden. Sie eignen sich nicht besser als andere Mittel, bildungsferne (eine akademische Wortschöpfung!) Personen zu befähigen, Zugangsbarrieren zu Bildungsangeboten zu überwinden. Von einer Bildungsinitiative auch einen sozialen Ausgleich zu erwarten, ist zuviel des Guten. Die entsprechenden Schichten wie Arbeitslose, Wiedereinsteigerinnen, Invalide, Behinderte, Ältere und Fremdsprachige müssen mit anderen Mitteln in Gesellschaft und Wirtschaft integriert werden. Bildungsferne Schichten können nicht mit Grundbildungsabschlüssen, Bildungsberatern, Brückenbauprojekten und Bildungsvouchers an die Bildung herangeführt werden. Solche Angebote würden schliesslich nur von „Bildungsnahen“ in Anspruch genommen.

Die Bildungsinitiative ist auf Volksschulen, allgemeinbildende Schulen der Sekundarstufe II und Berufsschulen auszurichten. Zeitlich sind multimediale Module vorzuziehen.

Die zur Verfügung stehenden Finanzmittel sind auch für die beiden Aktionsfelder „Bildungsinhalte im virtuellen Lernraum“ und „Lehrerweiterbildung“ knapp. Wir empfehlen, im Rahmen der Bildungsinitiative die Mittel auf ein oder zwei Projekte zu beschränken und diese richtig umzusetzen. Erfolg haben derartige Projekte nur, wenn sie von den Betroffenen, hier also den Lehrern, miterarbeitet werden. Notwendig ist dabei eine landesweite Zusammenarbeit und eine völlige Unabhängigkeit von behördlichen Eingriffen (keine Weisungen von Erziehungsdirektoren!). Es geht um ein Projekt von Lehrern für Lehrer, eine „Learn-Factory“. Die Projektidee einer „Learn-Factory“ liesse sich in folgenden Schritten umsetzen:

1. Bildung einer kompetenten Projektgruppe

2. Definition der technischen Plattformen: Eine gute computer- und webbasierte Lernplattform bietet nicht nur Wissensvermittlung und Wissensdatenbank, sondern auch Werkzeuge zur Kommunikation und Planung. Sie soll auch die Möglichkeit enthalten, den Lernbedarf zu ermitteln und den Lernerfolg zu kontrollieren.

3. Erarbeitung von Konzepten, Modulen und Inhalten

4. Bildung von „Learn-Factories“: Anschliessend an die Pilotprojekte sind in den drei verschiedenen Sprachgebieten „Learn-Factories“ als Kompetenzzentren aufzubauen. Diese unterstützen die Schulen mit Dienstleistungen in folgenden Bereichen: