Rapporto sui risultati

Consultazione 2000/18: Utilizzazione di 800 tonnellate di oro della Banca nazionale · 84 pagine

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Utilizzazione delle riserve auree della BNS Rapporto sulla procedura di consultazione

Gold an die Kantone zurückerstattet werden sollen, müssen wir davon ausgehen, dass die Kantone über die Verwendung dieser Erträge mindestens partiell selber entscheiden.

3.03 SP Wir lehnen den Einsatz der Mittel zur Schuldentilgung ab. Eine Schuldentilgung führt

sowohl beim Bund wie auch bei den Kantonen bloss zu neuen Steuersenkungsforderungen, die sich aufgrund der realen Erfahrungen verteilungspolitisch immer schlecht auswirken (Entlastungen für hohe Einkommen, für starke Wirtschaftsbranchen wie Banken, Börse, etc.).

3.04 SVP Der vom Bundesrat vorgeschlagene Schuldenabbau kommt nicht der ganzen

Bevölkerung, sondern nur dem künftigen Steuerzahler zugute, da Schulden nichts anderes sind als Steuern der Zukunft. Die Schulden abzubauen ist aber nur sinnvoll, wenn der Bund nicht anderswo neue Steuern erhebt, wie dies zum Beispiel für die Sicherung der AHV vorgesehen ist. Zu befürchten ist zudem, dass durch die geringeren Schulden ohne grosses Zögern schon bald wieder neue Schulden dazukommen.

3.07 PST La réduction de la dette n’est pas du tout prioritaire !

3.09 Grüne L’idée d’un remboursement de la dette pourrait nous convenir. Mais nous savons d’ores et

déjà qu’une diminution de l’endettement de la Confédération entraînerait aussitôt une baisse de l’imposition des contribuables les plus aisés. Et nous n’approuverions pas

cette manière de finalement distribuer le fruit de la vente de l’or de la BNS aux riches.

3.12 PCS Des moyens financiers extraordinaires tels que ceux provenant de la vente d'or doivent

servir à des mesures extraordinaires. Le rétablissement d'un état sain des finances fédérales devrait être en mesure de réduire la dette de la Confédération qui a été fortement influencée par les déficits chroniques des dernières années. Vu la relance de la conjoncture, les futurs comptes devraient laisser un solde positif pour réduire la dette de la Confédération à la condition que l'on ne cède pas aux pressions des milieux qui ne visent qu'à affaiblir les pouvoirs publics notamment par des baisses d'impôt pour les contribuables aisés.

5.01 economiesui Aus Sicht der Wirtschaft geht es darum, die nach Abzug der für die Solidaritätsstiftung

sse reservierten verbleibenden 800 Tonnen Gold einer möglichst sinnvollen volkswirtschaftlichen Verwendung zuzuführen. Als geeignete Beurteilungskriterien kommen hierfür in Frage: der Beitrag zu gesunden öffentlichen Finanzen als wichtiger

Standortfaktor und die möglichst gerechte „Gewinnbeteiligung“ der heutigen und

zukünftigen Steuerpflichtigen am überschüssigen Notenbankvermögen. Aus dieser Optik stellt für die Wirtschaft der Abbau von Schulden von Bund und Kantonen die einzig sinnvolle Verwendungsmöglichkeit dar. Damit eröffnet sich der Weg für eine Entlastung der Steuerpflichtigen, während gleichzeitig der Handlungsspielraum der Finanzpolitik durch die niedrigere Schuldzinsbelastung verbessert wird.

5.02 USAM En dépit des hausses d’impôts et d’augmentations continues des recettes de la Confédéra-

tion, la dette publique de la Confédération, des cantons et des communes s’élevait au total à plus de 200 milliards de francs à fin 1999. Les intérêts de cette dette sont payés avec l’argent du contribuable, alors même que cet argent devrait être utilisé pour des dépenses lui procurant un avantage. Il convient donc de lutter avec la plus grande vigueur contre l’endettement des pouvoirs publics. Sur le plan macroéconomique, la réduction de la dette présente l’avantage d’initier une véritable politique anticyclique puisque l’opération devrait coïncider avec une période d’expansion économique. Enfin l’utilisation d’une partie des réserves de la BNS pour diminuer la dette publique offre des perspectives bienvenues en matière de réduction de la fiscalité.

5.03 SAV Der Einsatz zur Schuldentilgung ist eine konsequente Antwort auf die dramatische

Schuldensituation insbesondere beim Bund und die Korrektur eines ungebändigten Ausgabenverhaltens der öffentlichen Hand. Wenn schon in schlechten Zeiten zuviel Geld ausgegeben wurde, sollte dies in guten Zeiten wenigstens korrigiert werden. Bund und Kantone stehen zudem vor der anspruchsvollen Aufgabe eines neuen Finanzausgleichs. In dieser Situation können Mittel zum Schuldenabbau helfend und korrigierend eingreifen, wenn die Umlagerung der Finanzströme, insbesondere bei den Kantonen, zu gewissen Mehrbelastungen führen sollte. Schliesslich ist der Schuldenabbau die umfassendste

und demokratischste Rückerstattung an sämtliche Bürger dieses Landes, denn die

anderen Massnahmen bevorzugen nur einzelne Gruppen.