Rapporto sui risultati

Consultazione 2007/63: Iniziativa parlamentare 03.436 „Imparzialità delle campagne elettorali“ · 101 pagine

Fedlex · Rapporto sui risultati · Pagina 31Fedlex · Rapporto sui risultati

Parlamentarische Initiative 03.436 Faire Abstimmungskampagnen. Vernehmlassungsergebnisse p. 31 Initiative parlementaire 03.436 Pour des campagnes de votation équitables. Consultation. Résultats

Iniziativa parlamentare 03.436 Imparzialità delle campagne elettorali. Risultati della consultazione

verbessern. Das von ihr dafür vorgeschlagene Instrument - den Parteien und den Initiativ- und Referendumskomitees kostenlos Sendezeit in Radio[-] und Fernsehen zur Verfügung stellen -, scheint uns allerdings weder zielführend noch in der im Vorentwurf aufgezeigten Umsetzung praktikabel zu sein. Die im Vorentwurf und im erläutenden Bericht zum Ausdruck kommende Bevorzugung der Parteien vor anderen politisch aktiven Organisationen der Zivilgesellschaft scheint uns zudem unangebracht zu sein.“ „Für den SGB ist die konsequente, von der Verfassung verlangte Trennung von Staat und öffentlichrechtlichem Rundfunk und die sich daraus ergebende Nichteinmischung des Staates in die inhaltliche Arbeit von Radio und Fernsehen ein wichtiges Anliegen. Die von Ihrer Kommission geforderte Verpflichtung der SRG, vor Abstimmungen kostenlos Parteienspots auszustrahlen, verletzt diese bewährte Trennung und Nichteinmischung.“

„Die von der Kommission vorgeschlagenen Modalitäten sehen eine Vorzensur für die Parteien-Spots vor. Der SGB lehnt eine solche politische Zensur ab. Bereits die heutige Praxis bei den Komiteebeiträgen in den bundesrätlichen Erläuterungen vor Abstimmungen (Bundesbüchlein) zeigt, dass es keine ‚neutrale Instanz’ geben kann, die darüber befindet, ob ein Argument falsch, irreführend oder lediglich zugespitzt ist.“

„Allein die Tatsache, dass die SRG auf der Basis einer staatlichen Konzession tätig ist, genügt nicht, das Unternehmen zu verpflichten, für private Vereine wie Parteien oder Komitees Gratisdienstleistungen zu erbringen. Die von der Kommission angeführten Gründe könnten genau so gut dafür herangezogen werden, die konzessionierte Post zu verpflichten gratis Parteien-Mailings zu verschicken, die konzessionierten SBB zu veranlassen in ihren Bahnhöfen gratis Parteien-Plakate zu dulden oder Stellen der Armee zu befehlen, den Parteien vor Abstimmungen Material für Standaktionen kostenlos zur Verfügung zu stellen.“

„Wir sind auch der Auffassung, dass ein nach Parteienstärke abgestuftes Recht, TV- und Radiospots vor Abstimmungen auszustrahlen, an dem von Ihnen zu Recht kritisierten unsymmetrischen Einsatz von Kampagnenmitteln nichts ändern dürfte. Im Gegensatz zu Ihrer Kommission sind wir nicht der Meinung, dass das Ungleichgewicht im Mitteleinsatz zwischen Parteien und Interessengruppen zu suchen ist. Wir stellen vielmehr fest, dass grundsätzlich für Anliegen der Wirtschaft mehr Mittel zur Verfügung stehen als für soziale oder Umweltanliegen. Parteien, die sich in Abstimmungskampagnen für die Interessen der Wirtschaft engagieren, verfügen in der Regel auch über genügend Mittel. Mehr Fairness bei Abstimmungskampagnen kann folglich nicht durch eine nach Parteienstärke organisierte formelhafte Forderung erreicht werden.“ (SGB/USS)

33. „Une chimère: L'idée selon laquelle certaines campagnes de votation seraient «dominées» par des groupes disposant d'importants moyens financiers est assénée et répétée comme s'il s'agissait d'un fait établi. Or, aucun exemple précis n'est cité, aucun chiffre n'est avancé. La «crainte» exprimée par les initiants semble se résumer à ce lieu commun invariablement prononcé après chaque votation: «Nos adversaires ont gagné parce qu'ils avaient plus d'argent que nous!». En réalité, les questions susceptibles de mobiliser de gros budgets ne sont pas très nombreuses. Même lorsque c'est le cas, nous ne pensons pas que cela empêche l'une ou l'autre partie de faire entendre sa voix. Le fait qu'une opinion ne soit pas suivie par les citoyens ne signifie en effet pas que ces derniers n'en ont pas eu connaissance.

Le rôle des médias: La mission de présenter les différentes opinions incombe aux médias, et en particulier aux médias de service public. Nous estimons que Ie mandat qui leur est donné est suffisamment clair sans qu'il faille encore y ajouter un droit d'antenne gratuit pour diffuser des messages préenregistrés. S'il apparaît que les médias ne font pas correctement leur travail, il faut les rappeler à l'ordre et non promulguer de nouvelles lois. A cet égard, on peut ajouter que la partialité de certains médias et leur goût du sensationnel sont davantage susceptibles de fausser une campagne de votation que l'engagement financier de tel ou tel protagoniste. Nous regrettons que le projet qui nous