Rapporto esplicativo
Consultazione 2012/97: Loi fédérale sur le programme de consolidation et de réexamen des tâches 2014 (LCRT 2014) · 89 pagine
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2.4.3 Inhalt und Zeitplan für die verbleibenden Reformen der Aufgabenüberprüfung
2.4.3.1 Effizienzsteigerungen im IKT-Bereich
Mit dem Konsolidierungsprogramm 2012/2013 konnten im Informatikbereich Entlastungen von 51,9 Millionen erreicht werden. Ausserdem wurde die IKT-Führung und -Steuerung Bund mit der Revision der Bundesinformatikverordnung vom 9. Dezember 201160 reorganisiert, mit dem Ziel einer strafferen Führung in diesem Bereich. Weitere Effizienzsteigerungen werden im Bereich der Telekommunikation (Daten- und Sprachkommunikation), mit dem Programm E-Government Finanzen und der Umsetzung der IKT-Strategie des Bundes 2012-2015 angestrebt:
• Aus wirtschaftlichen und qualitativen Gründen hat sich der Bundesrat am 10. Juni 2011 für einen externen Bezug des Datentransportdienstes („Layer-2 Sourcing“) entschieden, wodurch die Vernetzung der verschiedenen Standorte der Bundesverwaltung vermehrt mit eingekauften Diensten erfolgen wird. Den im Bereich der Datenkommunikation eingeleiteten Effizienzsteigerungen steht teilweise eine stark steigende Nachfrage nach Datentransportleistungen gegenüber. Deshalb können die entsprechenden Einsparungen noch nicht abgeschätzt werden.
• Im Rahmen des Programms UCC wird bis Ende 2015 die Sprachkommunikationsstrategie des Bundes umgesetzt und die klassische Telefonie durch eine integrierte Lösung für Kommunikation und Zusammenarbeit am elektronischen Arbeitsplatz abgelöst. Mit dem Abschluss des Programms UCC sollen die Betriebskosten im Bereich Sprachkommunikation ab 2016 jährlich um 6 Millionen gesenkt werden.
• Ziel des Programms E-Government Finanzen ist es, dass alle Verwaltungseinheiten einerseits E-Rechnungen von ihren Lieferanten empfangen und diese elektronisch zur Genehmigung und Bezahlung weiterverarbeiten sowie andererseits E-Rechnungen an ihre Kunden zustellen können. Die Zentralisierung und Automatisierung im Bereich des Rechnungsempfangs führt zu Effizienzgewinnen. Da jedoch die Motion Noser über E-Billing für Lieferanten der Bundesverwaltung (Mo 09.3396) abgeschwächt überwiesen wurde (keine Zeitvorgabe mehr), kann ein E-Billing-Obligatorium nicht durchgesetzt werden. Dies wirkt sich vermindernd auf den Anteil E-Rechnungen und auf das damit verbundene Einsparpotential aus.
• Gemäss IKT-Strategie des Bundes 2012-2015 ist die Einführung weiterer IKT-Standarddienste geplant, u.a. im Bereich Büroautomation. Die Einsparungen beim IKT-Standarddienst „Büroautomation“ kann derzeit noch nicht beziffert werden, weil Nachfragesteigerungen teilweise die vorgesehenen Effizienzsteigerungen überlagern.
Weiteres Vorgehen
Die erforderlichen Beschaffungsverfahren für einen externen Bezug der Datentransportdienste werden im Jahr 2013 durchgeführt. Der Rollout der neuen UCC-Lösung beginnt Mitte 2013. Der E-Rechnungsanteil der Lieferanten soll in den nächsten
60 SR 172.010.58; BinfV