Rapporto sui risultati

Consultazione 2013/146: Ordinanza sull'adeguamento delle strutture tariffali nell'assicurazione malattie · 84 pagine

Fedlex · Rapporto sui risultati · Pagina 32Fedlex · Rapporto sui risultati

Hinweise, Kritiken, Vorschläge, Anträge Verfasser Observations, critiques, suggestions, propositions Auteurs Osservazioni, critiche, suggerimenti, proposte Autori

das gewählte Vorgehen im Sinne einer Zuschlagsposition sachgerecht.

Von Seiten von swiss orthopaedics können wir Ihnen versichern, dass wir uns engagiert

und konstruktiv in eine Revision des Tarmed einbringen werden, da auch unsere Mit-

glieder einen erheblichen Teil ihres Einkommens aus der Sprechstundentätigkeit erwirt-

schaften, oder um es mit Ihren Worten zu sagen: aus „intellektuellen Leistungen“. Den

rechtlichen Grundsatz, dass gleiche Leistungen gleich honoriert werden, egal von wem

und wo sie erbracht worden sind, werden wir vehement verteidigen.

Sehr störend empfindet swiss orthopaedics auch, dass der Bundesrat weder die Räte

noch die Bevölkerung über die zu erwartenden Auswirkungen seines Entscheides infor-

miert.

Jede wirtschaftlich mitdenkende Patientin, jeder kalkulierende Patient wird seine Hüft-

schmerzen bei der Durchsetzung Ihrer Verordnung nicht beim Hausarzt sondern beim

Spezialisten abklären lassen, denn so belastet dies seine Franchise und seinen Selbst-

behalt um 11 Taxpunkte und 9% an Technischer Leistung weniger als beim Besuch sei-

nes Hausarztes.

Swiss orthopaedics lehnt aus den oben angeführten Gründen den Verordnungsentwurf

ab und setzt klar auf eine Revision der Tarifstruktur Tarmed.

Die Vereinigung Kinder- und Jugendpsychiatrischer Chefärztinnen und Chefärzte der VKJC Schweiz (VKJC) unterstützt explizit die Stellungsnahmen der FMH und der FMPP.

Associazioni di categoria mediche cantonale, Altri

[Der Vorstand nimmt in Form einer Metapher zum Nüssesammeln Stellung.] AABB Die Hausärzte Schweiz haben diese Strukturkrise erkannt und versucht, mit einer Volks- Ärzte AG initiative Gegensteuer zu geben. Mit dem Rückzug der Initiative haben die Initianten den

Weg frei gemacht für eine grundsätzliche Neuordnung. Der Bundesrat trägt deshalb

eine grosse Verantwortung:

1. Die berechtigten Forderungen der ärztlichen Grundversorger sind kurzfristig

und ohne Abstriche zu erfüllen

2. Der Eingriff muss im Einklang mit geltendem Recht (KVG) erfolgen.

3. Die sozial-, gesellschafts- und strukturpolitischen Folgen eines kurzfristigen Ein-

griffs sind sorgfältig abzuwägen.

Der Eingriff hebelt die vom KVG für die Tarifierung verlangte systematische Prüfung von

Wissenschaftlichkeit, Zweckmässigkeit und Wirtschaftlichkeit der Leistungserbringung

teilweise aus. Dies und die Forderung nach Gegenfinanzierung unter dem zweifelhaften

Prinzip der Kostenneutralität verleihen dem Eingriff den Charakter von Notrecht.

Der Mehraufwand von CHF 200 Mio. für die ambulante ärztliche Grundversorgung ent-

spricht einer absoluten Notwendigkeit. Die Mittel dazu sind kurzfristig aufzubringen.

Die Argomed Ärzte AG unterstützt den Entwurf der Verordnung über die Anpassung der ARGOMED Tarifstrukturen in der Krankenversicherung und wünscht den raschen Erlass dieser Ver-

ordnung.

Die Ärztegesellschaft des Kantons St.Gallen unterstützt die dringende Besserstellung Ärzte SG der Hausarztmedizin vollumfänglich. Die versprochene Besserstellung der Hausarztme-

dizin im Umfang von 200 Millionen Franken ist umgehend zu realisieren.

Für die Besserstellung der Hausarztmedizin muss bei den Taxpunktwertverhandlungen

im Rahmen der Leistungs- und Kostenvereinbarung (LeiKoV) zwischen der KKA und ih-

ren Tarifpartnern zwingend eine Ausnahmeregelung resultieren – gerade in unserem

Kanton mit einem hohen Anteil von Grundversorgung darf es diesbezüglich nicht zu ei-

ner nachteiligenTaxpunktwert-Beeinflussung kommen.

Der vorgesehene Tarifeingriff hält auch aus unserer Sicht die gesetzlichen Vorgaben

bezüglich Sachgerechtigkeit, Wirtschaftlichkeit und Billigkeit nicht ein. Zu den entspre-

chenden Details verweise ich auf die ausführlichen Stellungnahmen der FMH und der

KKA.

Der Staat sollte prioritär neue Versorgungsformen fördern, Anreizsysteme schaffen und

die Tarifautonomie der Vertragspartner nicht untergraben. Dabei gilt es ein sektorielles

Kostendenken zu vermeiden und eine volkswirtschaftliche Gesamtkostenoptik zu verfol-

gen.

Das Ziel der sachgerechten Abbildung der Hausarztmedizin in der laufenden Gesamtre-

vsion TARMED ist weiter zu verfolgen.