Rapporto sui risultati

Consultazione 2013/4: Limita il numero di fornitori di prestazioni autorizzati a esercitare a carico dell'assicurazione obbligatoria delle cure medico-sanitarie (OLNF) · 54 pagine

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Hinweise, Kritiken, Vorschläge, Anträge Verfasser Observations, critiques, suggestions, propositions Auteurs Osservazioni, critiche, suggerimenti, proposte Autori

Sinne einer absoluten Notlösung, bedingt durch die zeitkritischen Verhältnisse, zu. Ins-

besondere erwarten wir seitens des Bundes eine zügige Aufnahme der Erarbeitung

einer definitiven Lösung für die Zeit nach Ablauf der Befristung unter Einbezug aller

relevanten Akteure des Gesundheitswesens und Beachtung der bereits in diversen

politischen Diskussionen aufgetauchten tauglicheren Lösungsvorschlägen.

Der SVV lehnt Eingriffe in die Wettbewerbs- und Wirtschaftsfreiheit grundsätzlich ab, SVV weshalb er sich auch gegen die Wiedereinführung der bedarfsabhängigen Zulassung

ausspricht. Zum einen handelt es sich beim Zulassungsstopp faktisch um ein Be-

rufsausübungsverbot für junge Ärztinnen und Ärzte, das längerfristig unter Umstanden

die medizinische Grundversorgung gefährdet; zum anderen sollten solche einschnei-

denden Massnahmen nur dann angewandt werden, wenn andere Lösungen nicht mög-

lich sind. Ob und in welchem Rahmen andere Lösungsmöglichkeiten im Hinblick auf die

geplante Gesetzesänderung geprüft worden sind, kann nicht beurteilt werden.

Sollte trotz allem an der vorliegenden Verordnung festgehalten werden, stellen wir nach

einer ersten, aufgrund der äusserst kurz bemessenen Frist, nur summarischen Prüfung

des Entwurfs Fest, dass die Kantone einen sehr grossen Ermessensspielraum erhalten,

was wir als kritisch erachten.

Im weiteren scheinen uns die Zahlen in Anhang 1 im Widerspruch zum Verordnungstext

zu stehen.

Grundsätzlich begrüssen wir die Wiedereinführung der Zulassungsbeschränkung von SPO Ärzten und Ärztinnen gemäss Art. 1 der Verordnung, insbesondere im Bereich der Spe-

zialfachgebiete. Denn Patienten sind aus unserer Sicht von schädigenden Überbehand-

lungen zu schützen. Viele Patienten können nicht abschätzen, welche medizinischen

Massnahmen primär aus pekuniären Interessen von Spezialärzten vorgeschlagen und

durchgeführt werden.

Unbegründet scheint uns aber, dass die Zulassungsbeschränkung auch die Apotheker

und Apothekerinnen erfassen soll. Durch die Apotheker werden initial keine Kosten

ausgelöst, welche die Allgemeinheit mit den Krankenkassenprämien bezahlen muss.

Denn das Rezeptieren erfolgt durch die Ärzte.

Wie Sie unserer Vernehmlassungsantwort vom 2.11.12 (zum Bundesgesetz) im Anhang FDP entnehmen können, lehnen wir die Wiedereinführung der bedarfsabhängigen Zulassung

ab. Daher lehnen wir auch den hier vorgelegten Entwurf der Verordnung ab, genauso

wie solch kurze Anhörungsfristen.

Le point principal qui fait défaut dans ce texte est l'absence de normes qualitatives sur SMSR la formation post-graduée des médecins. Cet élément est particulièrement important et

serait de nature, en lui-même, à mieux réguler l'ouverture de nouveaux cabinets s'il était

appliqué correctement. Les médecins praticiens devraient également être soumis à

cette limitation. Il est notoire que les prestataires de premiers recours étrangers (euro-

docs) ont une durée de formation nettement inférieure aux normes helvétiques. De sur-

croit, ils ne connaissent ni l'organisation de notre système de santé ni nos loi sanitaires,

sans parler des lois régissant le marché du travail, connaissances élémentaires et in-

dispensables pour l'engagement du personnel (assistante médicale, secrétaire médica-

le, laborantine ... ). Cela engendre passablement de problèmes au quotidien, principa-

lement au préjudice des patients. Une mise à niveau de ces «eurodocs », avant leur

installation, est donc indispensable.

1. Nous pensons que les médecins praticiens doivent être soumis au moratoire. Ainsi SVM donc, la loi doit être modifiée en ce sens, pour:

• permettre d'orienter les localisations de ces installations selon les besoins réels de la

médecine de 1er recours et de la garde médicale

• favoriser l'intégration de ces forces aux structures médicales déjà existantes