presa posizione
Consultazione 2015/74: Iv.pa 14.417 «Correttivi da apportare al finanziamento delle cure» · 152 pagine
Fedlex · Rapporto sui risultati · Pagina 136Fedlex · Rapporto sui risultati
~ Parkinson
schweiz suisse svizzera
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Egg, 20 . November 2015
14.417 s Pa . lv. Nac hb esseru ng der Pflegefin a nz ieru ng Vernehmlassungsa ntwo rt
Sehr geehrte Damen und Herren
Der Verein Parkinson Schweiz dankt für die die Gelegenheit, zur Vorlage ,Nachbesserung der Pflegefinanzierung" Stellung zu beziehen.
Wir begrüssen es grundsatzlich, dass die SGK die Finanzierung der ausserkantonalen Pflegeheimaufenthalte und der ambulanten Pflege verbessern und eine Rechtslücke schliessen will. Es ist für Parkinsonbetroffene wichtig, nicht gezwungen zu sein, das Pflegeheim des letzten Wohn sitzkantons zu berücksichtigen . Krankheitsbedingt müssen unsere Mitglieder oft bereits in jüngeren Jahren in ein Pflegeheim ziehen. Dabei ist die ,soziale Heimat" integrationsbedingt wichtiger ais der letzte Wohnsitz . ln diesem Sinne unterstützen wir die geplanten Anderungen.
Hingegen stehen w ir der Idee kritisch gege nü ber, dass der letzte Wohnsitzkanton für die Rest-Finanzierung der Pflegekosten zustandig sein soli. Bei dieser Losung soli der Kanton jedoch nur den Betrag zahlen , den er selber an die Pflegeheime im eigenen Kanton entrichtet . Es stellt sich die Frage, wer in diesen Fallen die Differenz übernehmen muss. Solange Erspartes vorhanden ist, wird dies der oder die Betroffene tun müssen. Was geschieht aber, wenn keine Mittel mehr vorhanden sind? Aus unserer Sicht konnte diese Losung - zumindest in gewissen Fallen - eine Einschrankung der freien Wahl des Wohnortes nach sich ziehen .
Bei der ambulanten Pflege (Spitex) kann die Frage des Wohnsitzes dann eine Rolle spielen, wenn Kinder zur Entlastung eines Elternteils den pflegebedürftigen Vater oder die pflegebedürftige Mutter bei sich aufnehmen. Die Betroffenen und die lokale Spitex werden in diesem Fall einen administrativen Spiessroutenlauf auslosen, der das Gegenteil von dem bewirkt, was der Bundesrat mit dieser Vorlage erreichen will: Die Unterstützung der pflegenden Angehorigen.
Für die Berücksichtigung unserer Stellungnahme danken wir lhnen bestens.
Freundlich grüsst aus Egg
Park inson Sc hweiz
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Carmen Stenico René Gossweiler
Geschaftsführerin Beratung und Bildung
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