Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2000/27: Bundesgesetz über die Revision und Vereinheitlichung des Haftpflichtrechts (Haftpflichtgesetz) · 452 Seiten

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caractère exceptionnel, il conviendrait que la couverture d'assurance à laquelle il est fait allusion soit précisée dans la loi elle-même et non pas seulement dans le commentaire (cfr. rapport explicatif, p. 158, n. 771).

SVV: Antrag zu Abs. 2:

Ausnahmsweise kann das Gericht bei der Bemessung der Ersatzleistung ausserdem den wirtschaftlichen Verhältnissen der Beteiligten, insbesondere dem Umstand, dass sie durch eine Versicherung gedeckt sind oder eine Versicherungsdeckung nicht besteht, Rechnung tragen.

Nach Abs. 2 kann das Gericht bei der Bemessung der Ersatzleistung dem Umstand Rechnung tragen, dass der Schadenverursacher durch eine Versicherung gedeckt ist. Das Bestehen einer Haftpflichtversicherung soll Voraussetzung einer Ersatzleistung werden. Wir lehnen eine solche Regelung ab. Die Versicherung folgt der Haftung und nicht die Haftung der Versicherung.

Wir begrüssen jedoch Art. 52 Abs. 1 VE-OR, der sämtliche Teilungsfälle, auch die Haftungskollision und den Regress, berücksichtigt. Auch wenn die erwähnte Intensität des Haftungsgrundes, namentlich die Schwere des Verschuldens, bislang in der Praxis kaum Bedeutung erlangt hat, ermöglicht eine flexible Bemessung der Ersatzleistung in der Praxis angemessene Ergebnisse.

Uni GE: L'alinéa 1 semble vouloir abandonner le principe de la réparation intégrale, non exprimé par le droit actuel, mais généralement admis. Or, les auteurs de l'avant-projet affirment ne pas vouloir s'écarter des règles actuelles (Rapport, p. 152 n. 730; Rapport de la commission d'étude, p. 98 s.). Il vaudrait la peine d'affirmer le principe de la réparation intégrale d'autant plus clairement que le raisonnement classique en deux étapes consistant à fixer d'abord le dommage, ensuite l'indemnité, et résultant des titres marginaux actuels des art. 42 et 43 CO, est supprimé par l'avantprojet dont les art. 52 s. ne prévoient qu'une seule étape, celle de la fixation de la réparation.

Alinéa 2: l'assurance crée-t-elle la responsabilité ou la couvre-t-elle? On peut se demander si les répercussions ou effets inattendus de cette disposition sur les contrats d'assurance (notamment, les conditions générales) ont été suffisamment prises en compte.

Uni ZH Honsell: Nach Art. 52 Abs. 1 VE bemisst das Gericht die Ersatzleistung unter Würdigung aller Umstände. Nach Abs. 2 VE kann es „ausnahmsweise“ den wirtschaftlichen Verhältnissen der Beteiligten Rechnung tragen, insbesondere dem Umstand, dass sie durch eine Versicherung gedeckt sind oder ein Versicherungsschutz nicht besteht. Das ist vom Standpunkt der Dogmatik schwierig, aber in der Sache richtig und entspricht der unausgesprochenen Praxis der Gerichte.

VöV: In Absatz 2 ist für die konzessionierten Transportunternehmungen (KTU) ein Problem angesprochen. Einerseits ist praktisch jede KTU verschuldet, denn sie bekommt Abgeltung. Muss sie deshalb keinen Schadenersatz bezahlen? Andererseits ist jede KTU hoch versichert. Wird sie sich nun tief versichern lassen, dass sie weniger Schadenersatz zahlen muss? Die KTU's werden mit diesem Problem leben müssen.