Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2002/17: Vereinheitlichung des Zivilprozessrechts (Schaffung einer gesamtschweizerischen Zivilprozessordnung) · 956 Seiten

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im schweizerischen Zivilprozessrecht, Abhandlungen zum schweizerischen Recht, Heft 673, Bern 2003, sowie ISAAK MEIER, Vorentwurf für eine schweizerische Zivilprozessordnung, Überblick mit Kritik und Änderungsvorschläge, Zürich 2003, S. 60 f. Wenn in den Bemerkungen zum Vorentwurf S. 34 einerseits gesagt wird, dass das Fragerecht nicht "so extensiv" ausgeübt werden dürfe, dass im Ergebnis eine Abklärung von Amtes wegen stattfinde, andererseits aber der Wunsch ausgesprochen wird, "dass es möglichst zu einem den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Urteil" komme, so ist das eigentlich ein Widerspruch (ebenso VIKTOR RÜEGG, Materielle Wahrheitsfindung und Erledigungsstrenge - mit kritischen Bemerkungen zur neuen schweizerischen Zivilprozessordnung, in: KARL SPÜHLER (Hrsg.), Die neue Schweizerische Zivilprozessordnung,, Basel//Genf/München 2003, S. 67).

Art. 52

Kantone / Cantons / Cantoni

BS: Obwohl bereits Art. 1 Abs. 2 die Bestimmungen des Bundesgesetzes über das

internationale Privatrecht vorbehält, wäre hier allenfalls um der Klarheit willen die Mitwirkungspflicht der Parteien bei der Feststellung ausländischen Rechts gemäss Art. 16 IPRG festzuhalten.

TI: Si pone un problema in relazione all’accertamento del diritto straniero.

L’obbligo di collaborazione (art. 16 cpv. 1 seconda frase LDIP) si differenzia dall’onere di prova del diritto straniero (cpv. 1 terza frase) per quanto riguarda gli effetti nel caso in cui le parti non diano seguito ai rispettivi obblighi: il rifiuto di collaborare non porta alla perdita della pretesa e nemmeno porta all’applicazione del diritto svizzero. Mentre in caso di mancata prova da parte del contenuto del diritto straniero, si applica il diritto svizzero e quindi la responsabilità è collocata alle parti. Giusta l’art. 16 cpv. 1 prima frase LDIP l’applicazione d’ufficio del diritto straniero è limitato ai casi di pretese non patrimoniali.

L’AP è in contrasto con quest’ultimo punto in quanto obbliga il tribunale in tutti i casi ad applicare d’ufficio il diritto e gli attribuisce tutta la responsabilità.

Per sanare questo contrasto con la LDIP basterebbe aggiungere che per l’accertamento del diritto straniero fa stato l’art. 16 LDIP, come all’art. 87 cpv. 3 CPC-Ti.

Organisationen / Organisations / Organizzazioni

Uni LA: Il conviendrait de réserver expressément ici l’art. 145 al. 4 AP et l’art. 16

LDIP.

Art. 53

Kantone / Cantons / Cantoni

BE: Anlässlich des Studiums dieses Artikels, welcher von der Anerkennung spricht,

fällt auf, dass sich im ganzen VE - abgesehen von der Einigung im Schlichtungsverfahren (Art. 201 VE) sowie der Kostenregelung bei Gegenstandslosigkeit (Art. 98 Abs. 2 VE) und beim Vergleich (Art. 100 VE) - keine Bestimmungen finden, die sich in allgemeiner Art und Weise mit der Erledigung eines Rechts-