Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2002/17: Vereinheitlichung des Zivilprozessrechts (Schaffung einer gesamtschweizerischen Zivilprozessordnung) · 956 Seiten
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interessante questa preoccupazione di evitare l'apertura di un secondo processo (come è invece il caso dinanzi al giudice statale).
Organisationen / Organisations / Organizzazioni
AKBS: Angesichts der für die Binnenschiedsgerichtsbarkeit geltenden Autonomie ist eine entsprechende Bestimmung wie Art. 280 über superprovisorische Massnahmen auch im Dritten Teil angezeigt.
ASA: Le libellé des alinéas 1 et 2 fait penser que le tribunal étatique compétent pour prononcer des mesures provisoires ou apporter son concours est exclusivement le tribunal du siège de l'arbitrage au sens de l'article 346 alinéa premier. Une telle restriction n'est pas souhaitable. Il convient donc de préciser que la disposition vise tout tribunal étatique compétent en vertu de la loi. Par ailleurs, la formulation de l'alinéa premier amène à penser que les parties pourraient convenir d'exclure la compétence des tribunaux étatiques pour ordonner des mesures provisoires. Si une telle exclusion est admissible s'agissant du tribunal arbitral, elle n’est pas souhaitable pour le tribunal étatique. En conséquence, les deux premiers alinéas pourraient être modifiés comme suit:
1 Tout tribunal étatique compétent ou, sauf convention contraire des parties, le tribunal arbitral peut ordonner, à la demande d'une partie, des mesures provisionnelles, notamment aux fins de conserver des moyens de preuve.
2 Si la personne visée ne s'y soumet pas volontairement, le tribunal arbitral ou une partie avec son accord peut requérir les ordonnances nécessaires du tribunal étatique compétent selon l'article 346 alinéa premier 1 ou selon les règles de for ordinaires. Celui-ci applique son propre droit.
AVZH:Abs. 1: Die jetzige Formulierung erlaubt, dass die Parteien die Zuständigkeit der staatlichen Gerichte für vorsorgliche Massnahmen ausschliessen können. Wir halten dies für nicht zweckmässig. In dringenden Fällen, z.B. bei einem in Lebensgefahr schwebenden Zeugen, könnte eine solche Wegbedingung verheerende Folgen haben. Mit nachfolgender Formulierung wird die Möglichkeit der Wegbedingung staatlicher Gerichte ausgeschaltet. Gleichzeitig bezieht sich die neue Formulierung nicht mehr auf "das staatliche Gericht", sondern spricht von "einem zuständigen staatlichen Gericht". Damit soll der Schluss verhindert werden, dass mit Blick auf Art. 346 unter dem zuständigen staatlichen Gericht lediglich das Gericht am Sitz des Schiedsgerichts verstanden wird. Wir halten es für wünschenswert, dass nicht nur dieses Gericht für die Anordnung vorsorglicher Massnahmen zuständig ist. In der Aufzählung der Zuständigkeiten des staatlichen Gerichts in Art. 346 fehlt denn auch ein Hinweis auf Art. 364.
Formulierungsvorschlag Art. 364 Abs. 1:
Haben die Parteien nichts anderes vereinbart, so kann Das Schiedsgericht oder ein zuständiges staatliches Gericht können auf Antrag einer Partei vorsorgliche Massnahmen einschliesslich solcher für die Sicherung von Beweismitteln anordnen.
Abs. 2: In Übereinstimmung mit Abs. 1 soll auch in Abs. 2 "das staatliche Gericht" durch "ein zuständiges staatliches Gericht" ersetzt werden. Die Einschränkung des letzten Halbsatzes auf das "eigene Recht" ist unnötig, da sie eine Selbstverständlichkeit wiedergibt und daher eher verwirrend ist.