Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2005/112: Entwurf zur Teilrevision der Verordnung vom 27. Juni 1995 über die Krankenversicherung (KVV) · 60 Seiten
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Anhörung Verordnung über die Krankenversicherung
Audition ordonnance sur l'assurance-maladie
kaum abnehmen dürften.
Die Aufweichung des Territorialitätsprinzips bietet dem Universitätsspital eine gute Möglichkeit, die Fallzahlen mit deutschen Patienten zu sichern, um so zu vermeiden, dass es in gewissen Disziplinen seine Berechtigung verliert.
Auch bezweifelt es, inwieweit die Massnahme in der Schweiz eine sinnvolle preissenkende Wirkung haben wird. Hinsichtlich Medikamentenkosten zum Beispiel besteht de facto deshalb wenig Spielraum und für die schweizerischen Institutionen ein Wettbewerbsnachteil, weil Parallelimporte für patentgeschützte Präparate in der Schweiz nach wie vor untersagt sind.
Andererseits muss in der Schweiz von einem höheren Lohnniveau ausgegangen werden. Es steht zu befürchten, dass durch die Lockerung des Territorialitätsprinzips vor allem ein Druck auf die niedrigeren Löhne entstehen wird, was kontraproduktiv ist und mittel- und längerfristig der Qualität der medizinischen Versorgung abträglich wäre.
Um zu prüfen, inwieweit diese Befürchtungen tatsächlich zutreffen, kann das ffg allenfalls einem befristeten und wissenschaftlich begleiteten Pilotversuch zustimmen.
L'extension du principe de territorialité est susceptible d'augmenter le volume des MPF prestations si les projets envisagés ne sont pas strictement contrôlés.
Les traitements actuellement déjà pris en charge par certains assureurs seront-ils automatiquement intégrés dans les prestations LAMa1 et l'achat de médicaments (en France notamment) sera-t-il autorisé ?
Pro Familia approuve la démarche entreprise, mais souhaite que dans le cadre de PF ces différents projets pilote, l'on évalue aussi le potentiel de discrimination des personnes non domiciliées à proximité des zones frontières. L'ouverture à l'accès aux prestations dans les zones frontières ne pourra engendrer une baisse des prix des prestations sans un contrôle efficace de l'offre et de la demande. D'autre part un tel système renforcera la concurrence entre les offreurs de prestations, il est actuellement difficile d'en évaluer l'impact pour les assurés.
Il est attendu des études sur les projets pilote qu'elles contiennent une appréciation des effets concurrentiels pour tous les milieux concernés, patients inclus.
Pro Familia est surpris du fait que dans le cadre des essais pilote, le département peut autoriser par exemple l'achat de médicaments à l’étranger. Jusqu'à présent ce même département s'est toujours oppose aux importations parallèles des médicaments, or sa proposition va exactement dans ce sens. De toute évidence Pro Familia la soutient bien que cette mesure ne soit pas dans la logique inscrite dans le chapitre concernant les médicaments et la détermination des prix de la même révision.
Mit dem Territorialitätsprinzip sollen Ziele wie die Gewährleistung von Versor- SAG gungssicherheit, Qualität, Wirtschaftlichkeit, Geltendmachung von Ansprüchen etc. sichergestellt werden. Einige dieser Ziele dürften heute angesichts des reichlichen Leistungsangebots und der Mobilität mit anderen Massnahmen besser erreichbar sein.
Jedoch hängen eine Vielzahl von Regelungen in komplexer Weise mit dem Territorialprinzip zusammen. Dessen Aufhebung und Ablösung sollte als Ganzes grundsätzlich und systematisch angegangen, seriös geplant, vorbereitet und durchgeführt werden. Eine Vielzahl von Detailproblemen dürften sich erst mit der Umsetzung zeigen, wie z.B. im Zusammenhang mit der kantonalen Spitalplanung, territorialen Einschränkungen beim Bezug von Vorleistungen durch Schweizer Anbieter, einseitiger Preisgabe von Souveränität ohne politische Gegenleistungen des