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Vernehmlassung 2006/74: Ausführungsbestimmungen zur Agrarpolitik 2011: Erstes Verordnungspaket · 482 Seiten
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Sömmerungsbeitragsverordnung Anhörung
Anhang 1 (Art.7)
Höchstbesatz für Schafweiden
Standort: Weidesystem Höchstbesatz15 pro ha Höhenlage Nettoweidefläche
Topografie Schafe16GVE Vegetation
Unterhalb der bis 1000 m Herde mit 6 – 10 0,5 – 0,9 Waldgrenze: 1000-1400 m ständiger 5 – 8 0,4 – 0,7
Mässig steiles Behirtung oder
über 1400 m Umtriebsweide 3 – 6 0,3 – 0,5 Gelände, mittlere
Ertragslagen bzw. bis 1000 m 4 – 7 0,3 – 0,6 Pflanzenbestände 1000-1400 m Übrige Weiden 3 – 5 0,3 – 0,4
über 1400 m 2 – 3 0,2 – 0,3
Oberhalb der Herde mit
Waldgrenze: ständiger 4 – 5 0,3 – 0,5
noch im Bereich Behirtung oder
der Rinderalpen, Umtriebsweide
mässig steiles Gelände,
mittlere Ertragslagen Übrige Weiden 2 – 3 0,2 – 0,3 bzw. Pflanzenbestände
Hohe Lagen: Herde mit
oberhalb des ständiger 2 – 3 0,2 – 0,3 Bereichs der Behirtung oder
Rinderalpen, Umtriebsweide
mässig steiles Gelände,
mittlere Ertragslagen Übrige Weiden 0,5 – 1,8 0,1 – 0,2 bzw. Pflanzenbestände
Der Höchstbesatz bezieht sich vom Futterertrag und von der Nutzung her auf mittlere Standorte. Bei sehr günstigen, ertragreichen Standorten kann der Höchstbesatz bei ständiger Behirtung oder Umtriebsweide um maximal 50 Prozent erhöht werden. Wird eine Erhöhung geltend gemacht, ist deren Berechtigung über eine von Fachleuten vorgenommene Schätzung des Ertragspotenzials und eine Abklärung der Flächeneignung nachzuweisen.
15 Bei ungünstigen Standorten (steile, schattige, nasse oder trockene Lagen) sind grundsätzlich die tieferen Werte massgebend.
16 Mittleres Alpschaf zu 0,0861 GVE