Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2006/81: Erste Teilrevision des Luftfahrtgesetzes · 45 Seiten

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I Ausgangslage

In seinem Bericht über die Luftfahrtpolitik der Schweiz aus dem Jahr 2004 (luftfahrtpolitischen Bericht) hat der Bundesrat eine Reihe von Leitsätzen für die künftige Luftfahrtpolitik aufgestellt. Für deren Umsetzung sind in verschiedenen Bereichen rechtliche Anpassungen nötig, die zum Teil rasch umgesetzt werden sollen, zum Teil aber auch vertiefter und aufwändiger rechtlicher Abklärungen bedürfen. Die anstehenden Revisionsarbeiten beim Luftfahrtgesetz werden aus diesem Grund in drei aufeinander abgestimmte Teilrevisionen aufgeteilt.

Am 19. Juni 2008 hat der Bundesrat das Vernehmlassungsverfahren zur Teilrevision I des Luftfahrtgesetzes eröffnet. Dieses dauerte bis zum 3. Oktober 2008. Für den vorliegenden Bericht sind sämtliche Stellungnahmen berücksichtigt worden, welche bis Mitte Oktober 2008 eingegangen sind.

II Teilnahme am Vernehmlassungsverfahren

1 Einladungen zur Stellungnahme

Mit Schreiben des Vorstehers des Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) vom 19. Juni 2008 wurden die 103 folgenden Adressaten zur Vernehmlassung eingeladen:

- 26 Kantonsregierungen1

- die Konferenz der Kantonsregierungen

- 15 in der Bundesversammlung vertretene Parteien2

- 3 gesamtschweizerische Dachverbände der Gemeinden, Städte und Berggebiete3

- 9 gesamtschweizerische Dachverbände der Wirtschaft4

- 12 Luftfahrt-Verbände5

- 37 weitere Adressaten (Airlines, Flughäfen und Regionalflugplätze, Unternehmen der

Luftfahrt-Branche, Flugsicherung, Universitäten, Vereinigung für Luft- und Raumrecht)6

2 Eingegangene Stellungnahmen

Bis Mitte Oktober 2008 sind insgesamt 76 Stellungnahmen eingegangen. Von den 103 zur Stellungnahme eingeladenen Vernehmlassungsadressaten haben sich 63 schriftlich vernehmen lassen; 6 Vernehmlassungsadressaten7 haben ausdrücklich auf eine Stellungnahme verzichtet. 40 Eingeladene haben keine Stellungnahme eingereicht. Zusätzlich haben 13 weitere interessierte Organisationen und die Stadt Zürich eine Stellungnahme eingereicht. Geäussert haben sich im Einzelnen:

1 ZH, BE, LU, UR, SZ, OW, NW, GL, ZG, FR, SO, BS, BL, SH, AR, AI, SG, GR, AG, TG, TI, VD, VS, NE, GE, JU.

2 FDP, CVP, SP, SVP, AdG, CSP, EDU, EVP, GPS, GL, Lega, LPS, PST-POP, SD, SGA.

3 SGemV, SSV, SAB.

4 economiesuisse, SGV, SAGV, SBV, SBankV, SGB, HEV, KV, TS.

5 Aerosuisse, AeCS, AOPA, BAR, EAS, SBAV, SFV, SIAA, SMF, SVFB, SHA, SHV.

6 Swiss, easyjet, Helvetic, Darwin, Flybaboo, Hello, Belair, Edelweiss, Rega, Unique, AIG, EAP, ARESA, AL- PAR, ARLB, Birrfeld, Jura, Ecuvillens, Grenchen, Lugano Airport, Samedan, Altenrhein, Sion, Pilatus, RUAG, armasuisse, SR-Technics, Skytech, skyguide, MeteoSchweiz, Aerocontrol, SATTA, Skycontrol, Uni SG, Uni Basel, Uni Bern, ASDA.

7 SZ, OW, GL, CSP, HEV, KV.