Vorlage und Bericht
Vernehmlassung 2007/115: Bericht zur Sanierung der Pensionskasse SBB · 57 Seiten
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2. Strategische Schwerpunkte
2.1 Division Personenverkehr
Der Bundesrat erwartet, dass die SBB
2.1.1 im Geschäftsfeld „Personenfernverkehr“ ein marktorientiertes Angebot
erstellt und überproportional am Verkehrswachstum partizipiert.
2.1.2 im Geschäftsfeld „regionaler Personenverkehr“ den bestehenden hohen
Marktanteil absichert, indem sie das Verhältnis zwischen Abgeltungen und Leistungen kontinuierlich verbessert und sich an Ausschreibungen aktiv beteiligt.
2.1.3 im Geschäftsfeld „internationaler Personenverkehr“ ein marktorientiertes
Angebot erstellt und überproportional am Verkehrswachstum partizipiert. Sie stellt so die Integration der Schweiz ins europäische Hochgeschwindigkeitsnetz und gute Verbindungen von der Schweiz zu wichtigen Wirtschaftszentren und internationalen Flughäfen sicher.
2.1.4 den vereinbarten Standard in der Pünktlichkeit und in der Sicherstellung der
Anschlüsse erreicht.
2.1.5 die Produktivität im Personenverkehrsbereich jährlich angemessen steigert.
2.2 Division Güterverkehr
Der Bundesrat erwartet, dass die SBB
2.2.1 im Geschäftsfeld „International“ die eingeschlagene Transitstrategie (grenz-
überschreitende Produktion aus einer Hand) konsequent umsetzt. Im alpenquerenden Verkehr baut sie das eigene Verkehrsvolumen weiter aus, soweit die damit verbundenen Risiken für die SBB tragbar sind und eine dauerhaft profitable Leistungserstellung nicht gefährdet wird. Sie leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung des Verlagerungsziels.
2.2.2 im Geschäftsfeld „Schweiz“ im Rahmen eines eigenwirtschaftlichen Betrie-
bes ein flächendeckendes Angebot erstellt, das sich auf die Bedürfnisse der verladenden Wirtschaft ausrichtet.
2.2.3 im nationalen und internationalen Güterverkehr den vereinbarten Standard
bei der Pünktlichkeit erreicht.
2.2.4 die Produktivität im Güterverkehrsbereich jährlich angemessen steigert.
2.3 Division Infrastruktur
Der Bundesrat erwartet, dass die SBB
2.3.1 im Rahmen ihrer Erneuerungs- und Ausbauprogramme die Interoperabilität
mit den Infrastrukturen anderer Netzbetreiberinnen im In- und Ausland fördert und einen wesentlichen Beitrag bei der technischen Entwicklung und Innovation des Normalspurnetzes leistet.
2.3.2 die Produktivität im Infrastrukturbereich jährlich angemessen steigert.