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Vernehmlassung 2007/75: Nationales Programm Ernährung und Bewegung 2008-2012 (NPEB 2008-2012) · 69 Seiten

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Eidgenössische Ernäh- Der Eidg. Ernährungskommission (EEK) kommt sowohl bei der Policyrungskommission Formulierung wie auch bei der Ausarbeitung von Empfehlungen eine

Schlüsselrolle zu.

So sind in den letzten Jahren neben den Ernährungsberichten weitere Unterlagen zu den Themen „Salzkonsum und Bluthochdruck“, „Vor- und Nachteile einer vegetarischen Ernährung", „Mangelernährung im Spital“ und „Ernährung in der Schwangerschaft“ erarbeitet worden. Die EEK startete 2003 gemeinsam mit dem BAG eine Ernährungsplattform zur Förderung des Erfahrungsaustausch zwischen Experten und 2004 den Roundtable Übergewicht mit Beteiligung der Nahrungsmittelindustrie, um freiwillige Massnahmen der Industrie und des Handels gemeinsam zu diskutiert.

5 Mal am Tag Früchte So entstand Ende 2001 in Zusammenarbeit mit der Krebsliga Schweiz, Ge- und Gemüse sundheitsförderung Schweiz und dem Bundesamt für Gesundheit die natio-

nale Kampagne „5 am Tag“ zur Steigerung des Früchte- und Gemüsekonsums insbesondere bei Bevölkerungsgruppen mit unerwünschtem Essverhalten (www.5amtag.ch).

Ausgeglichene Energiebi- Im Jahre 2002 wurde das Programm Suisse Balance, „Die Ernährungsbelanz mit „Suisse Balance“ wegung vom Bundesamt für Gesundheit und von Gesundheitsförderung

Schweiz“, in gemeinsamer Trägerschaft und im Hinblick auf eine langfristige Perspektive entwickelt.

Ziel dieses Programms ist die Förderung eines gesunden Körpergewichtes durch Erreichen einer ausgeglichenen Energie- und Nährstoffbilanz. Dies soll mit Kombination von ausgewogener Ernährung und ausreichend Bewegung erreicht werden (www.suissebalance.ch).

Diabetes-Prävention Übergewicht ist der wichtigste Risikofaktor für Diabetes Typ 2. In eine ähnli-

che Richtung wie Suisse Balance zielt deshalb das von fünf grossen Krankenversicherern und von der Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz 2001 lancierte nationale Projekt „action d – diabetes aktiv vorbeugen“. Nebst Massnahmen zur Früherkennung von Diabetes in Apotheken wurden auch Aktivitäten in der Öffentlichkeit, in Betrieben und in Hausarztpraxen entwickelt (www.actiond.ch).

Stillförderung Die Förderung des Stillens gilt in der Schweiz als wichtiges Ziel der Schwei-

zerischen Ernährungspolicy und als Bestandteil frühzeitiger Übergewichtsprävention. Mit der Gründung der „Schweizerischen Stiftung zur Förderung des Stillens“ 2000 wurde die Stillförderung in nationale Strukturen eingebettet und legt mit der „Baby Friendly Hospital Initiative“ den Grundstein für die Gesundheit der Neugeborenen und deren Mütter (www.allaiter.ch).

Strategie „Gesundes Gesundheitsförderung Schweiz engagiert sich schon seit mehreren Jahren Körpergewicht“ im Bereich „Gesundes Körpergewicht“. Im Rahmen der langfristigen Strate-

gie der Stiftung ist „Gesundes Körpergewicht“ eines ihrer drei Kernthemen (GF-CH, 2006). Die Stiftung führt unter anderem Kampagnen zur Sensibilisierung und Mobilisierung der Allgemeinbevölkerung durch und finanziert kantonale Aktionsprogramme, die vor allem Kinder und Jugendliche als Zielgruppe anvisieren.

Salzanreicherung Als eine andere Art der Ernährungsprävention kann die Verbesserung der

Nährstoffzufuhr durch Anreicherung von Lebensmitteln oder Supplementierung bezeichnet werden.

28 NPEB 2008–2012 (27.9.2007)