Bericht (deutsch und französisch)
Vernehmlassung 2007/88: Krankenversicherungsverordnung (KVV). Verordnung über die Kostenerrnittlung und die Leistungserfassung durch Spitäler und Pflegeheime in der Krankenversicherung (VKL). Krankenpflege-Leistungsverordnung (KLV) · 178 Seiten
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te die Kantone verpflichten, das gesamte Angebot zu beplanen und SH, TG, UR, mitzufinanzieren. Dadurch würde die öffentliche Hand private Initiativen verdrängen. Dies widerspricht nicht nur dem Grundrecht der Wirt-
schaftsfreiheit, sondern auch dem klaren Willen des Gesetzgebers, neben einem staatlich mitfinanzierten Angebot auch private Leistungen
gemäss Artikel 49a Absatz 4 des revidierten KVG zu ermöglichen. Eine durch den Bundesrat verursachte Zwangsfinanzierung durch die Kan-
tone ist auch staatspolitisch zu vermeiden. Der Regierungsrat beantragt Ihnen daher mit Nachdruck die folgende Änderung von Absatz 2. Falls Sie diese Änderung nicht aufnehmen sollten, beantragt der Kanton,
Absatz 2 ganz zu streichen:
„Das auf der Liste des Wohnkantons aufgeführte Angebot an Einrich-
tungen entspricht dem innerhalb des Wohnkantons zu deckenden we-
sentlichen Versorgungsbedarf für Kantonseinwohnerinnen und Kan-
tonseinwohner abzüglich des durch Vertragsspitäler und ausser-
kantonale Angebote voraussichtlich abgedeckten Versorgungsbedarfs ermittelten Versorgungsbedarf für die Kantonseinwohnerinnen und
Kantonseinwohner. Vorbehalten ist Artikel 58d Absatz 2.“
2 „L'offre en établissements figurant sur la liste du canton de residence FR correspond aux besoins essentiels en soins... .”
2 Abs. 2 steht im Widerspruch zur Absicht des Gesetzgebers und könnte LU die Kantone verpflichten, das gesamte Angebot zu beplanen und mitzufinanzieren. Das ist unbedingt zu vermeiden. Der Kanton beantragt
dringend, Absatz 2 ganz zu streichen oder allenfalls die von der GDK
vorgeschlagene Formulierung zu übernehmen.
2 Le canton est d'accord avec la proposition d'al. 1. NE L’al. 2 est en revanche en contradiction avec l’intention du législateur
d'admettre, à côté des hôpitaux de liste, des hôpitaux conventionnés et pourrait contraindre les cantons à devoir planifier et cofinancer
l’ensemble de l’offre hospitalière. L’Etat supplanterait de cette façon
les initiatives privées, ce qui contredit non seulement le principe
constitutionnel de la liberté économique, mais aussi la volonté claire du législateur de permettre également, à côté d’une offre cofinancée par
l’Etat, des prestations privées conformément à l’art. 49a al. 4 LAMal-r.
Le canton vous demande en conséquence d’apporter à l’al. 2 la
modification ci-après. Au cas où vous n’intégreriez pas cette
modification, Le canton vous demande de supprimer entièrement
l’alinéa 2 : „…L'offre en établissements figurant sur la liste du canton de résidence correspond aux besoins en soins essentiels à couvrir dans le canton de résidence pour les habitantes et les habitants du canton,
déduction faite du besoin en soins vraisemblablement couvert par des
hôpitaux conventionnés et des offres hors canton. déterminés pour les canton. L’art. 58d, al. 2, est réservé… .“habitants de ce
2 Abs. 2 steht im Widerspruch zur Absicht des Gesetzgebers und könnte SG die Kantone verpflichten, das gesamte Angebot zu beplanen und mitzufinanzieren. „2 Das auf der Liste des Wohnkantons aufgeführte Angebot an Einrichtungen entspricht dem innerhalb des Wohnkantons zu de-
ckenden wesentlichen Versorgungsbedarf für Kantonseinwohnerinnen und Kantonseinwohner abzüglich des durch Vertragsspitäler und aus-
serkantonale Angebote voraussichtlich abgedeckten Versorgungsbe-
darfs ermittelten Versorgungsbedarf für die Kantonseinwohnerinnen
und Kantonseinwohner. …“ Eventualiter ist Abs. 2 zu streichen.
2 L'article 58f devrait être reformulé comme le propose la CDS afin de VS tenir compte des contrats passés hors canton pour couvrir les besoins de la population (cf annexe): la liste hospitalière doit correspondre aux besoins essentiels, déduction faite des besoins couverts par des
établissements hors canton.