Bericht (deutsch und französisch)

Vernehmlassung 2007/88: Krankenversicherungsverordnung (KVV). Verordnung über die Kostenerrnittlung und die Leistungserfassung durch Spitäler und Pflegeheime in der Krankenversicherung (VKL). Krankenpflege-Leistungsverordnung (KLV) · 178 Seiten

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wenn eine Einrichtung eine solche Auflage nicht einhält. Die vorliegen-

de Revision muss diesen Fragenkomplex zwingend behandeln, um Un-

sicherheiten in der Zukunft zu vermeiden. Unabhängig zu dieser Frage

schlägt der Kanton BE im Sinne einer Beschränkung auf das Notwen-

dige Änderungen vor: (siehe Absätze 2-5).

1 „Die Kantone erteilen den zugelassenen Einrichtungen Leistungsauf- Economie-

träge. Der-Leistungsauftrag kann-Auflagen enthalten. Lelstun- suisse gespektrum und Auflagen sind-Bestandteil-des Leistungsauftrags.“

1 La liste des conditions prévues pour l'attribution de mandats de pres- FER

tations par les cantons doit absolument être exhaustive.

1 Der Verstärkung des Wettbewerbs muss mit mehr unternehmerischem santésuisse

Spielraum für die Spitäler verbunden sein. Die Spitalleitung muss in der

Lage sein, ihr Angebot relativ kurzfristig anzupassen. Aus diesem

Grund sollte in den Leistungsaufträgen auf Detailvorgaben verzichtet

werden. Je mehr vorgegeben wird, desto mehr schränkt man den in

einem wettbewerblich ausgerichteten System notwendigen unterneh-

merischen Spielraum ein. „Die Kantone erteilen den zugelassenen Ein-

richtungen Leistungsaufträge. Der Leistungsauftrag kann Auflagen ent-

halten. Leistungsspektrum und Auflagen sind Bestandteil des Leis-

tungsauftrags.“

2 Im Sinne einer Beschränkung auf das Notwendige und Sinnvolle bean- BE, BL, LU,

tragt der Kanton folgende Änderungen: NW, SG, UR, “2 Das Leistungsspektrum von Spitälern umfasst insbesondere: GDK

a. die Bereiche oder Teilbereiche der medizinischen Versorgung;

d, weitere Umschreibungen wie die Nachbehandlung sowie die Bezei-

chnung des Umfanges des Notfalldienstes.

Die Buchstaben b. und c. in Absatz 2 sind zu streichen.

2 l'al. 2 Le canton paraît aller trop dans le détail. Il complique inutilement NE

la tâche des cantons sans apporter quelque chose.

«2L’éventail des prestations d'un hôpital se définit notamment en

fonction: a. des secteurs ou des sous-secteurs de prise en charge

médicale; b. des niveaux de prise en charge; c. des spécialités et sous-

spécialités; db. d'autres critères, tels que le traitement qui suit ainsi que

l’étendue du service d’urgence.»

2 „Das Leistungsspektrum …c. die Spezialitäten und Subspezialitäten;“ santésuisse 3 und Absatz 3 und 4 sind zu streichen. BE, BL, LU, 4 NW, SG, UR,

GDK

4 Les règles de gestion de quantités n’ont pas leur place dans les CP

mandats de prestations, pas plus qu’ils n’en ont une dans l’ensemble

du dispositif de planification. La tâche du canton devrait être de

prévoir seulement des mesures d’urgence, au cas où la demande

dépasse les capacités d’un établissement et que malgré l’obligation

d’admission celui-ci se voit contraint de refuser des patients.

4 Cette disposition fait référence à la gestion des quantités, qui n'a pas FER

sa place en matière de mandats de prestations. Le rôle de l'Etat doit se

limiter ä garantir suffisamment de capacités hospitalières.

4 Der SGV beantragt die ersatzlose Streichung von Abs. 4, da er die dar- SGV

in vorgesehene Mengensteuerung ablehnt.

4 Keine Mengensteuerung. Sie erstickt jeden möglichen Wettbewerb im H+, Inselspi-

Keim, widerspricht der Philosophie der Fallpauschalen, und führt nicht tal, physiosuzur Kostensenkung im Gesundheitswesen, sondern bedeutet staatliche isse, SWISS-Rationierung. Æstreichen REHA,

VAKA 4 Hier wird die Mengensteuerung festgeschrieben, die als gesetzwidrig Privatkliniken,

bezeichnet werden muss. Der Absatz ist ersatzlos zu streichen. SRK

4 streichen santésuisse