Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2008/37: Revision des Schweizerischen Inventars der Kulturgüter von nationaler und regionaler Bedeutung (KGS-Inventar) · 12 Seiten
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Ergebnisbericht der Anhörung zum KGS-Inventar
6.1.5 Strukturierung
LU würde eine klarere Strukturierung der Reihenfolge der Objektaufzählung begrüssen.
6.2 Geografisches Informationssystem (GIS)
Mehrere Kantone (AG, BS, VD) finden die GIS-Lösung nicht zweckmässig. Fünf Kantone empfinden diese Darstellung als etwas umständlich, zeitaufwändig und nicht besonders benutzerfreundlich (AG, FR, GR, VD, ZH). Der Grossteil der Kantone begrüsst jedoch das GIS als sinnvolle und moderne Neuerung. Explizit positiv hervorgehoben wird die Lösung von NW, TG («im Vergleich zum IVS ein riesiger Fortschritt») und ZG («gute Plattformergonomie mit verständlichem Aufbau und einfacher Bedienung mit nützlichen Links»).
BE regt an, die Sicherstellungsdokumentationen beim jeweiligen Objekt zu hinterlegen.
6.3 Bild- und Textmaterial
Die meisten kantonalen Fachstellen sind grundsätzlich bereit – wo dies aus Sicht der Kantone Sinn macht –, künftig Unterlagen zur Verfügung zu stellen, um das KGS-Inventar auf der GIS-Plattform weiter zu alimentieren. AG behält sich vor, diese Unterlagen bloss für den dienstlichen Gebrauch freizugeben.
6.4 B-Objekte
Das BABS hat vorgeschlagen, dass als B-Objekte eingestuft werden:
- die B-Objekte aus dem 1995er-Inventar ohne jene Kulturgüter, die im Rahmen der Revision zu A-Objekten aufgestuft wurden, und ohne Ortsbilder, Weiler, Altstädte usw. (gemäss Grundsatzentscheid im Erläuternden Bericht, S. 5);
- die im Rahmen der Revision von den Kantonen gemeldeten Änderungen bzw. Vorschläge für B-Objekte zwischen 2000 und 2007;
- die im Rahmen der Revision als A-Objekte vorgeschlagenen, vom übergeordneten Bewertungsausschuss jedoch auf B zurückgestuften Objekte.
Die Kantone sind einverstanden mit dieser Zwischenlösung und stimmen einer detaillierten Bereinigung zu einem späteren Zeitpunkt zu. BE, NW und VS fordern explizit, dass auch die provisorischen B-Listen sauber überarbeitet werden sollen.
7 Diverses
7.1 Erfassung von Depotstandorten
BS und GE fragen, wie die Depotstandorte von Museen, Archiven und Bibliotheken erfasst werden. GE schlägt vor, zumindest KGS-intern eine Liste mit diesen Objekten zu führen, damit bei einem Schadenereignis eine mögliche Evakuation nicht vergessen wird.
7.2 Einbezug der kantonalen KGS-Verantwortlichen und den kantonalen Fachstellen
FR äussert die Kritik, dass der KGS-Verantwortliche nicht enger mit in den Entstehungsprozess einbezogen wurde, dass er ausserdem nicht auf der Empfängerliste der Anhörung zu finden war und dass er keinen Zugang zu den Matrizen hatte. Auch für SH, SO und VD ist unklar, inwieweit die Revision mit dem KGS-Verantwortlichen abgesprochen wurde.
9/12 Ident-Nr./Vers. 10011933534/01 MS ID/Vers. 10004/02 Aktenzeichen 272.1-08