Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2009/100: Bundesgesetz über die Besteuerung des privaten Wohneigentums (Wohneigentumsbesteuerung) · 8 Seiten
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- der vorgesehene Schuldzinsenabzug widerspricht dem Prinzip der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit;
- die Aufhebung des Unterhaltskostenabzugs führt zu einer Verschlechterung des Gebäudeparks und hat negative Auswirkungen auf die Baubranche.
4.1.2 Votum für den reinen Systemwechsel
3 Kantone (LU, GR, SH), die FDK, die SP, die CSP und 2 Organisationen (Travail Suisse, SMV/D) betrachten den reinen Systemwechsel als einzige Alternative zum Status quo.
Begründung:
- eine Vereinfachung ist nur mit einem reinen Systemwechsel möglich;
- nur ein reiner Systemwechsel schafft keine neuen Ungerechtigkeiten.
4.1.3 Zustimmung mit Vorbehalten
6 Kantone (AG, AR, SO, UR, TG, ZH), die FDP.Die Liberalen, die CVP, die EDU und 12 Organisationen (Economiesuisse, SAV, SBV, SSV, Treuhand Suisse, SAB, SGemV, Konferenz der Gemeindepräsidenten/innen von Ferienorten im Berggebiet, Zentralschweizerische Vereinigung diplomierter Steuerexperten, VSEI, suissetec, Hausverein Schweiz) stimmen dem Gegenvorschlag des Bundesrates (modifizierter Systemwechsel) mit Vorbehalten zu.
Begründung:
- die Mängel des heutigen Systems können zu einem grossen Teil beseitigt werden, insbesondere der als fiktiv empfundene Eigenmietwert;
- die aufwändige, intransparente und kantonal unterschiedliche Bestimmung des Eigenmietwerts fällt weg, dies führt zu einer Vereinfachung des Steuerrechts;
- der Systemwechsel darf nicht zu Mehreinnahmen führen resp. keine Steuererhöhung zur Folge haben;
- der Ersterwerberabzug ist ungenügend und muss verbessert werden;
- ein massvoller Unterhaltskostenabzug muss beibehalten werden;
- die Steuerausfälle für Zweitliegenschaftskantone müssen angemessen kompensiert werden.
4.2 Flankierende Massnahmen
4.2.1 Ablehnung
21 Kantone (AI, BE, BS, BL, FR, GE, GL, GR, JU, LU, NE, NW, OW, UR, SG, SH, SZ, TI, VD, VS, ZG), die FDK, die SVP, die Grünen und 17 Organisationen (HEV, SGB, SGV, SBVg, Treuhand-Kammer, Travail Suisse, SMV/D, Prométerre, CP, FER, FRI, SVIT, bauenschweiz, CGI, CCiG, Steuerfachleute Aargauer Gemeinden, USPI Schweiz) lehnen die flankierenden Massnahmen ab.