Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2009/126: Teilrevision der Jagdverordnung · 67 Seiten

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1 Anhörungsvorlage

Am 7. Nov. 2008 hat das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) dem Bundesamt für Umwelt (BAFU) den Auftrag zur Revision der Verordnung über die Jagd und den Schutz wildlebender Säugetiere und Vögel (JSV) erteilt und am 18. April 2011 hat das UVEK den Entwurf zur Änderung in die Anhörung geschickt. Die Anhörung dauerte bis zum 15. Juli 2011.

Die Inhalte dieser Teilrevision entsprechen hauptsächlich folgenden Bedürfnissen:

• Besserer Schutz der Wildtiere vor Störungen durch Freizeitaktivitäten mittels Bezeichnung

von Ruhezonen für Wildtiere durch die Kantone;

• Erweiterung der Gründe zur Regulierung von Beständen geschützter Tierarten zwecks Ver-

hinderung von Schäden und Gefährdungssituationen;

• Verschiedene Anpassungen in den Bereichen Tierschutz, Artenschutz und Umweltschutz

auf der Jagd, sowie zur erleichterten Konfliktlösung mit jagdbaren Tierarten.

Die Vorlage wurde in mehreren Workshops vorbereitet, wobei insbesondere die mit dem Vollzug der Jagdgesetzgebung betrauten Kantone, aber auch die wichtigsten nationalen Verbände aus den Bereichen Jagd, Natur-, Vogel- und Tierschutz einbezogen wurden.

Diverse Aspekte der Vorlage wurden inhaltlich durch politische Vorstösse gesteuert, welche das eidgenössische Parlament in den Jahren 2007 – 2010 an den Bundesrat (BR) überwiesen hat. Es sind dies namentlich folgende Postulate (Po) und Motionen (Mo):

• Po 07.3131 „Ruhezonen zum Schutz der Wildtiere vor Trendsportarten“;

• Mo 09.3723 „Massnahmen zur Regulierung fischfressender Vögel und zur Entschädi-

gung von Schäden an den Berufsfischerei“;

• Mo 09.3812 „Regulierung des Wolfsbestandes“;

• Mo 09.3951 „Verhütung von Wildschäden“;

• Mo 10.3008 „Verhütung von Grossraubtierschäden“;

• Mo 10.3605 „Grossraubtier-Management. Erleichterte Regulation“.

Die Inkraftsetzung der revidierten JSV ist auf 1. Juli 2012 geplant.

2 Eingegangene Stellungnahmen

In die vorliegende Auswertung einbezogen wurden insgesamt 124 Stellungnahmen; Davon waren bis zum Abschluss der Anhörungsfrist 110 Stellungnahmen eingegangen, 14 weitere in der Zeit bis zum 29. Dezember 2011.

− Kantone 26 Stellungnahmen

− Konferenzen und Vereinigungen der Kantone 7 Stellungnahmen

− Ausserparlamentarische Kommissionen 1 Stellungnahme

− Politische Parteien 1 Stellungnahme

− Bundesämter 1 Stellungnahme

− Nationale Verbände/Vereine: Ressourcennutzung 22 Stellungnahmen

− Nationale Verbände/Vereine: Ressourcenschutz 13 Stellungnahmen

− Regionale Verbände/Vereine: Ressourcennutzung 9 Stellungnahmen

G262-0576