Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2009/126: Teilrevision der Jagdverordnung · 67 Seiten

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− Regionale Verbände/Vereine: Ressourcenschutz 40 Stellungnahmen

− Wissenschaftliche Fachorganisationen 2 Stellungnahmen

− Einzelpersonen 2 Stellungnahmen

Unter der Sammelbezeichnung „Ressourcennutzung“ sind Organisationen der Landwirtschaft, Waldwirtschaft, Jagd, Fischerei, Tourismus und Sport sowie Wirtschaft zusammengefasst. Unter der Sammelbezeichnung „Ressourcenschutz“ sind Organisationen zu Naturschutz, Vogelschutz und Tierschutz zusammengefasst. Die Stellungnahmen wurden in einer gesonderten Liste tabellarisch erfasst.

3 Gesamtbeurteilung der Vorlage

3.1 Kantone

Von den Kantone sind deren 24 mit der Revisionsvorlage grundsätzlich einverstanden; D.h.

dass sie einerseits den Bedarf nach einer Revision der JSV anerkennen und dass sie der

grundsätzlichen Stossrichtung der präsentierten Vorlage zustimmen. Das Nicht-Thematisieren eines Aspekts der Vorlage kann bei diesen Kantonen deshalb als stillschweigende Zustimmung interpretiert werden. 2 Kantone (TI, ZG) haben keine grundsätzliche Bemerkung zur Vorlage abgegeben.

3.2 Konferenzen und Vereinigungen der Kantone

Von den Kantonskonferenzen stimmen 4 der Stossrichtung der Revisionsvorlage grundsätzlich zu (JDK, FODK, JFK, KOK). Hingegen begrüsst eine Kantonskonferenz (KBNL) die Stossrichtung der Vorlage nur, wo diese den Schutz der Wildtiere vor Störung und den Naturschutz stärkt, sie lehnt diese hingegen ab, wo sie den neuen Umgang mit Grossraubtieren regelt. Zwei Kantonskonferenzen gaben keine Stellungnahme zur grundsätzlichen Stossrichtung ab (BPUK, SuisseMelio).

3.3 Ausserparlamentarische Kommissionen

Eine ausserparlamentarische Kommission (ENHK) äusserte sich zur Vorlage. Sie gab dabei keine grundsätzliche Stellungnahme zur Vorlage ab. Sie begrüsst die Vorlage hingegen nur, wo diese den Schutz der Wildtiere vor Störung stärkt, lehnt diese hingegen ab wo diese die Regulierung geschützter Arten neu regelt.

3.4 Politische Parteien

Eine Politische Partei (Grüne) äusserte sich zur Vorlage. Sie lehnt die Vorlage insgesamt als massive Verschlechterung im Artenschutz ab, sie folge einem veralteten Naturverständnis und betone die Nutzungsinteressen gegenüber dem Artenschutz zu stark.

G262-0576