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Vernehmlassung 2010/28: Botschaft zur Förderung der Kultur in den Jahren 2012-2015 (Kulturbotschaft) · 94 Seiten
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wird in der Regel den Ankauf eines Kunstwerks nicht mehr allein finanzieren, sondern Teilbeträge sprechen.
– Zuordnung des Klostermuseums St. Georgen in Stein am Rhein: Es wurden zahlreiche Verhandlungen in Bezug auf eine neue Trägerschaft für das Klostermuseum ausserhalb der Bundesverwaltung geführt. Die Verhandlungen sind jedoch ohne Ergebnis geblieben. Das Klostermuseum St. Georgen in Stein am Rhein ist deshalb neu in die Gruppe der vom BAK direkt geführten Museen aufzunehmen.
– Doppelspurigkeiten zwischen BKS und GKS: Die Sammlungen von GKS und BKS werden im BAK zusammengelegt und unter eine gemeinsame administrative Leitung gestellt. Objekte, die aus den Erträgen des Stiftungskapitals der Stiftung erworben worden sind oder künftig gekauft werden, figurieren auch künftig unter dem Namen der GKS.
– Personal- und Finanzetat des BAK: Diverse Dienstleistungen, die bisher in den Museen und Sammlungen durch eigenes Personal erbracht wurden (z. B. Bewachung, Kasse) sollen neu an externe Beauftragte vergeben werden. Die benötigten Finanzmittel werden in die Betriebsausgaben des BAK aufgenommen und im Transferbereich des BAK kompensiert. Zur Entlastung des Personalkredits werden zudem Verbesserungen der Organisations- und Betriebsstrukturen bei den bundeseigenen Sammlungen und Museen geprüft.
Finanzen
Für den Betrieb der bundeseigenen Museen und Sammlungen sind für das Jahr 2012 4 476 600 Franken im Finanzplan veranschlagt (in den Folgejahren zuzüglich Teuerung).
2.1.2 Kulturschaffen
2.1.2.1 Filmförderung
Fakten, Hintergründe, Herausforderungen
2009 haben sich von insgesamt 14,3 Millionen Kinogängern gut 550 000 Zuschauer einen Schweizer Film angesehen. Dies entspricht einem Marktanteil von knapp 4 Prozent. Der Schweizer Marktanteil erlebte in den letzten zehn Jahren beträchtliche Schwankungen zwischen 2,1 bis 9,6 Prozent (inkl. Koproduktionen). Spitzenjahre wie 2006 zeigen, dass der Schweizer Film trotz seiner bescheidenen Grösse publikumswirksam ist und das Potential hat, sich gegen die internationale Konkurrenz zu behaupten. Schweizer Produktionen sind punktuell auch an den wichtigsten internationalen Filmfestivals in Cannes, Berlin und Venedig vertreten. Der Schweizer Dokumentarfilm geniesst international grosse Beachtung, dasselbe wäre dem Schweizer Spielfilm zu wünschen.
Die Konkurrenzsituation im audiovisuellen Markt ist gross. Angesichts der steigenden Anzahl von Kinostarts pro Woche bei gleichbleibenden Besucherzahlen haben sich die Laufzeiten der einzelnen Filme zusehends verkürzt. Faktoren wie der Trend zu Multiplexen (acht oder mehr Leinwände), deren Programmierung von amerikanischen Grossproduktionen dominiert wird, sowie die digitale Umrüstung der Vorfüh-