Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2012/13: Erhöhung der Beiträge für die Durchführung der eidgenössischen Prüfungen - Änderung von Artikel 65 der Berufsbildungsverordnung · 21 Seiten
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Vernehmlassung zur Erhöhung der Bundesbeiträge für die Durchführung von eidg. Prüfungen
Der Schweizerische Gewerbeverband und Hotelleriesuisse betonen indes, dass mit der Subventionierung der Vorbereitungskurse keine staatliche inhaltliche Einflussnahme einhergehen dürfe. AgriAliForm vertritt die Meinung, die vorbereitenden Kurse seien nicht der nonformalen, sondern der formalen Bildung zuzuordnen.
Mehrere OdA fordern, dass modulare Prüfungen, die eine Zulassungsvoraussetzung für eidgenössische Abschlussprüfungen bilden, ebenfalls beitragsberechtigt werden.
4.2 Bundesbeiträge an höhere Fachschulen
Swiss Banking, die Bildungsgruppe Kalaidos und die Konferenz HF bemängeln, dass gemäss Vernehmlassungsentwurf die Bundesbeiträge für Berufs- und höhere Fachprüfungen angehoben werden, während die Beiträge an diejenigen Höheren Fachschulen (HF), die nicht von den Kantonen, sondern direkt vom Bund subventioniert werden, bei 25% bleiben sollen. Sie beantragen, den in Art. 65a BBV vorgesehenen Bundesbeitrag für HF auf 50% oder auf das Niveau der Beiträge der neuen interkantonalen Vereinbarung über Beiträge an Bildungsgänge von Höheren Fachschulen (HFSV) anzuheben, die sich zurzeit bei den Kantonen im Ratifikationsprozess befindet. Dies einerseits, um die Kandidatinnen und Kandidaten der eidgenössischen Prüfungen und die Absolventinnen und Absolventen höherer Fachschulen gleichermassen finanziell zu entlasten, andererseits, um die Rahmenbedingungen von landesweit tätigen, direkt vom Bund subventionierten HF denjenigen der regional bzw. kantonal tätigen HF anzupassen.
4.3 Positionierung und Stärkung der höheren Berufsbildung
Centre Patronal erinnert an die Forderung des Schweizerischen Gewerbeverbandes, die höhere Berufsbildung sei mit 400 Millionen CHF jährlich zusätzlich zu unterstützen. Berufsbildung Schweiz ist der Ansicht, dass die höhere Berufsbildung der akademischen Bildung gleichgestellt werden müsse in Bezug auf die finanzielle Belastung der Studierenden.
Der Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE) fordert, Steuerabzüge berufsorientierter Aus- und Weiterbildungskosten landesweit einheitlich zu regeln. Eine entsprechende Änderung des Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer (DBG) und des Steuerharmonisierungsgesetzes (StHG) sei nötig.
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