Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2013/107: Bundesgesetz über Tabakprodukte · 71 Seiten
Fedlex · Ergebnisbericht · Seite 57Fedlex · Ergebnisbericht
Ziffer 2: 9 Kantone (AG, AR, BS, GE, LU, SG, SH, TG, ZH), 4 Parteien (BDP, EVP, Grüne, SP), 60 Gesundheitsorganisationen158 und 1 Privatperson (pKW) begrüssen die vorgeschlagene Anpassung des Bundesgesetzes zum Schutz vor Passivrauchen. Der Kanton NE ist einverstanden mit der Änderung. Wenn jedoch gezeigt werden könne, dass die Substitutionsprodukte betreffend Passivrauchen kein Risiko für die Gesundheit darstellen, sollte das Verbot für die Produkte zur Inhalation wieder abgeschafft werden können. Nach Meinung der SGPP muss das Bundesgesetz zum Schutz vor Passivrauchen unbedingt auch für nikotinfreie E-Zigaretten und E-Shishas gelten. AMCS fordert diesbezüglich für E-Zigaretten mit oder ohne Nikotin die gleiche Behandlung wie für Tabakprodukte. Gemäss ecoglobe sollen Rauchverbote auch in Fahrzeugen sowie auf Terrassen gelten. GS stimmt der Änderung aus Gründen der Vereinfachung und einer einheitlichen Lösung zu.
Der Kanton VD, CVCI und SCV fordern eine differenzierte Regulierung der E-Zigaretten.
Die jfs, 62 Wirtschaftsorganisationen159 sowie 6 Privatpersonen (pAM, pCL, pMK1, pMK2, pUB, pHRS) lehnen die Änderung des Bundesgesetzes zum Schutz vor Passivrauchen ab.
Artikel 44 Übergangsbestimmung
Art. 44 Übergangsbestimmung
1Tabakprodukte, die zum Inverkehrbringen in der Schweiz bestimmt sind und deren Kennzeichnung Artikel 7 nicht entspricht, dürfen noch während eines Jahres ab Inkrafttreten dieses Gesetzes nach bisherigem Recht eingeführt und hergestellt werden. Sie können bis zur Erschöpfung der Bestände nach bisherigem Recht an Konsumentinnen und Konsumenten abgegeben werden.
2Nach bisherigem Recht vereinbartes Sponsoring ist bis zum Ablauf des Sponsoringvertrags, längstens aber bis fünf Jahre nach Inkrafttreten dieses Gesetzes zulässig.
VdR begrüsst die großzügigen Übergangsfristen von Artikel 44.
44 Wirtschaftsorganisationen160 beantragen, in Übereinstimmung mit den gemachten Bemerkungen zu den Artikeln 7 und 15, Artikel 44 ersatzlos zu streichen.
Für VSRF und VSZ muss die Übergangsfrist von Absatz 1 mindestens 2 bis 3 Jahre betragen. PP-VD will keine Frist für die Einführung und die Herstellung von Tabakprodukten.
In Bezug auf den Absatz 2 fordern der Kanton VS und 3 Gesundheitsorganisationen (AVS, CIPRET-VS, SCJ) eine Übergangsfrist von drei Jahren statt fünf Jahren. PP-VD will eine Frist von zwei Jahren.
KAeGSG und KKA beantragen eine strikte Übergangsregelung für E-Zigaretten auf kantonaler Ebene.
158ACSI, AFD, ags, ASN, AT, AVS, BeGe, BK CH, CFCH, CIPRET-FR, CIPRET-VD, CIPRET-VS, CVS, FMH, FO
2, FS, FSP, FTGS, GDSG, GELIKO, GFCH, HQS, JMS, KHM, KLFR, KLS, KLZ, KSSP, LLAG, LLBB, LLBE, LLFR, LLG, LLGL, LLLZ, LLNE, LLS, LLSG, LLSO, LLTG, LPV, MFE, Oxy, PHS, SCJ, SDH, SGAM, SGIM, SGP, SGPP, SHS, SKS, SPZ, SS, SSE, STILL, SwissLung, VLZ, ZRF, ZüFAM
159ALDI, ASKI, ASTAG, AWMP, BAT, b-i, BPCH, BSA, CCIG, CCSA, CH-TH, CNCI, ECO, EV, GKL, GriAG, HBB,
hs, HV, IAB, IHZ, IMG, JTI, KAEC, KMO, Kowag, Kowag TS, Landi, Loeb, LSAG, Manor, Margot, MCAG, Moro, MSA, MSSAG, PMPSA, PMSA, PTES, SBC, SBV, SCV, SFF, sgv, SHAG, SKIV, SLSECO, SMAG, SOTA, SRF, SwiCi, TGV, THAG, TopCC, Valora, VM, VOSA, VSIG, VSV, VZU, Webstar, WiU
160ASKI, ASTAG, AWMP, BAT, b-i, BPCH, BSA, CCSA, CH-TH, EV, GKL, GriAG, hs, IAB, IHZ, IMG, JTI, KAEC,
KMO, LSAG, Margot, MCAG, Moro, MSA, PMPSA, PMSA, PTES, SBC, SBV, SCV, SFF, sgv, SKIV, SLS, SOTA, SwiCi, TGV, Valora, VM, VOSA, VSIG, VZU, Webstar, WiU
- 57 -