Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2013/113: Botschaft zur Förderung der Kultur in den Jahren 2016-2019 (Kulturbotschaft) · 40 Seiten
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l) Inlandaustausch
Inhalt der Neuerung: Um den kulturellen Austausch im Inland zu stärken, soll die Unterstützung von Zusammenarbeits- und Austauschprojekten zwischen Kulturschaffenden aus verschiedenen Sprachregionen intensiviert werden. Zudem sollen namentlich national und international ausstrahlende Schweizer Veranstalter und Festivals – insbesondere in peripheren Regionen – verstärkt darin unterstützt werden, das überregionale Schweizer Kulturschaffende in ihre Programmation aufzunehmen.
Grundsätzliche Zustimmung Grosse Vorbehalte Ablehnung
Kantone AI, AR, BL, BS, GR, LU, NW, OW,
SG, VD, VS, UR, ZH, SSV
Politische Parteien CVP, FDP, SPSVP
Wirtschaftsverbände
Dachverbände der Ge- SSV
meinden, Städte und Berg-
gebiete
Interessierte Kreise und AdS, ASDEL, CORODIS, EDK, AGVK, SKKVIGV
Organisationen formforum, LR, SBV, SMR, SSA,
SSRS, STS, Suisseculture, VSB
Zahlreiche Teilnehmer äussern sich positiv zu den Neuerungen im Bereich des Inlandaustauschs:
AdS, AI, AR, ASDEL, BL, BS, CORODIS, CVP, EDK, FDP, formforum, GR, LR, LU, NW, OW, SBV, SG, SMR, SP, SSA, SSRS, SSV, STS, Suisseculture, VD, VS, VSB, UR, ZH
BS, FIS und SSV sind der Ansicht, der Inlandaustausch müsse auch innerhalb der Sprachregionen unterstützt werden. Der Austausch zwischen Stadt und Land, zwischen verschiedenen Regionen sei nicht zu vernachlässigen.
Der Städteverband fordert ein klares Förderkonzept des Bundes für Festivals und äussert die Auffassung, dass der Bund seine Unterstützung auf Festivals fokussieren sollte, die eine internationale Ausstrahlung haben und Förderkriterien wie Innovation, künstlerischer Anspruch, Subsidiarität usw. gerecht werden.
Die AGVK ist der Meinung, ein Projekt sei nicht allein deshalb unterstützungswürdig, weil es an verschiedenen Orten oder mit Kunstschaffenden aus verschiedenen Landesteilen realisiert werde. Das Austausch-Kriterium sei weniger streng handzuhaben.
Die IGV ist der Meinung, der durch Pro Helvetia geförderte Inlandaustausch trage wenig zu einem Zusammenhalt bei, da er sich an dieselben «kreativen Schichten dies- und jenseits der Gräben» wende und zum grossen Teil unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinde.
Die SKKV bedauert die Entwicklung von einem wertorientierten zu einem merkantilen Austauschkonzept, zu «wirtschaftlich motivierten Promotionstätigkeiten».
Die SVP wünscht keine grössere Unterstützung für kulturelle Veranstaltungen und Festivals.
m) Fahrende und jenische Minderheit
Inhalt der Neuerung: Die Subvention an die Stiftung «Zukunft für Schweizer Fahrende» soll erhöht werden, um dieser zu erlauben, aktiv zur Schaffung von Stand- und Durchgangsplätzen beizutragen.
Grundsätzliche Zustimmung Grosse Vorbehalte Ablehnung
Kantone AG, JU, SG BE
Politische Parteien Grüne, SP
Wirtschaftsverbände
Dachverbände der Ge- SGV
meinden, Städte und Berg-
gebiete
Interessierte Kreise und GfbV, RADG, SIFAZ, SQ, ZSFBSR
Organisationen