Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2013/113: Botschaft zur Förderung der Kultur in den Jahren 2016-2019 (Kulturbotschaft) · 40 Seiten
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Zahlreiche Teilnehmer äussern sich ausdrücklich positiv zu den vorgesehenen Neuerungen im Bereich der Sprachenpolitik:
AdS, AI, AIIBE, AIVP, ALSI, ASDLI, AR, Baobab, BE, BL, BS, CAF, ch, CVP, FDP, FH, FoBil, FPI, FR, GE, GMS, GR, HL, JU, LCH, LR, NW, OW, PGI, SAGW, sda, SESI, SG, SIKJM, SRG, SSAB, Suisseculture, SZ, TI, VS, VSM, UR, ZG, ZH
Die ch-Stiftung findet jedoch die Prioritätensetzung im Bereich Austausch unklar.
Verschiedene Teilnehmer begrüssen, dass der schulische Austausch auf die Berufsbildung und die Lehrkräfte ausgeweitet wird und fordern teilweise auch die Berücksichtigung von Studierenden der Pädagogischen Hochschulen:
AI, AR, BL, BS, ch, EDK, GE, HL, LCH, NW, SG, SP, VS
Verschiedene Teilnehmer äussern Forderungen in Bezug auf die Umsetzung der neuen Massnahmen im Bereich der Sprachförderung:
- Es müsse in Zusammenhang mit den Landessprachen auf die Verwendung des Begriffs «Fremd-
sprachen» verzichtet werden:
AI, AR, BL, BS, EDK, GE, NW, SG, TI, VS
- Es sollten auch Nicht-Landessprachen berücksichtigt werden:
PP, SAGW, SG, SIKJM, vpod
- Es müssten analog zur Unterstützung des Italienischen auch Massnahmen zugunsten des Räto-
romanischen ausserhalb des traditionellen Sprachgebiets und zwar auf allen Schulstufen sowie in mehrsprachigen Schulen (bspw. im Rahmen von HSK-Kursen) getroffen werden:
GMS, GR, LR
- Es sollten auch Massnahmen für die Mundartförderung getroffen werden:
OW, SZ, UR, ZG
- FH und FPI fordern, dass der «schulischen Austausch» auf Lehrpersonen und Studierende der
Universitäten sowie auf Angestellte öffentlicher Dienste ausgeweitet werde.
- Die PGI fordert eine Ausweitung der Unterstützung zweisprachiger Schulen auf die Stufen Kin-
dergarten und Berufsschule sowie die Mandatierung einer Studie zur Untersuchung, inwiefern die mehrsprachigen Kantone ihre besonderen Aufgaben gemäss SpG ausführen.
- Das FPI fordert den Bund auf, die Präsenz des Italienischen im Kulturbereich allgemein zu för-
dern, beispielsweise in Museen und Kinos.
- CRB und museums wünschen vom Bund eine finanzielle Unterstützung für ihre Bemühungen
(bspw. der Schweizer Museen) um eine mehrsprachige Kommunikation.
- ANR, sda und VSM wünschen, dass die Rolle der Medien und «deren Stützfunktion für die ge-
genseitige Verständigung zwischen den Sprachregionen» explizit berücksichtigt werde.
- Der CAF fordert, dass Mehrmittel im Bereich der Sprachenförderung für die Förderung der mehr-
sprachigen Kantone vorgesehen werden, ohne Einschränkung auf den schulischen Austausch.
Der Kanton Nidwalden weist darauf hin, dass nicht alle Kantone dem HarmoS-Konkordat zugestimmt haben und dass die konkrete Ausgestaltung der Förderung der Landessprachen im Unterricht Sache der Kantone sei:
Der Kanton Thurgau äussert sich in diesem Zusammenhang ausschliesslich zu den Verständigungsmassnahmen im Bereich des schulischen Austauschs und äussert diesbezüglich grosse Vorbehalte in Bezug auf die aktuellen Strukturen, die nur punktuelle Lösungen erlauben und eine Sache engagierter Lehrpersonen, Schülerinnen und Schülern und deren Eltern bleiben.
CP und FPV fordern einen Verzicht auf jegliche Sprachförderung ohne engen Bezug zur Kultur.