Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2013/113: Botschaft zur Förderung der Kultur in den Jahren 2016-2019 (Kulturbotschaft) · 40 Seiten
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Einige Teilnehmer fordern, der Bund sollte Massnahmen treffen, um die Bibliotheken als staatstragende Einrichtungen und als Bildungszentren bei der Leseförderung noch stärker einzubeziehen:
AG, ALSI, Baobab, BibMed, KNB, KVS, LFS, OW, SAGW, SESI, SIKJM, TG
Die Kantone Bern und St. Gallen fordern, dass die Unterstützung von Einzelprojekten auf einem Gesamtkonzept beruhen müsse.
Der Kanton Thurgau findet es heikel, wenn der Bund schulische Einzelprojekte direkt unterstützt.
Der Städteverband fordert den Bund auf, bei der Unterstützung von Einzelprojekten in diesem Bereich genau zu analysieren, was in Städten und Gemeinden bereits vorhanden ist und darauf aufzubauen.
Einige Teilnehmer sind der Meinung, der Bund sollte statt einfacher finanzierbaren Einzelprojekten eher überregionale Initiativen fördern sowie über Strukturbeiträge die Qualitätssicherung unterstützen:
LFS, SAGW, SIKJM
Die Stiftung Bibliomedia sieht die Förderung von ausserschulischen Projekten als vordringlich.
Der SVEB begrüsst die Absicht, in der Leseförderung verstärkt mit Schulen zusammenzuarbeiten. Die Projektförderung im ausserschulischen Bereich müsse Eltern mit Leseschwäche explizit erwähnen.
Die SVP warnt vor der Vermischung zwischen Bildungs- und Kulturpolitik und fordert die Wahrung des Föderalismus, insbesondere der Bildungsautonomie und -verantwortung der Kantone.
Verschiedene Teilnehmer äussern sich in diesem Zusammenhang auch zum Thema der Illetrismusbekämpfung:
- Es wird begrüsst, dass dieser Bereich mit Inkrafttreten des neuen Weiterbildungsgesetzes in die
Zuständigkeit des SBFI übergehen wird:
KVS, SDLS
- Es wird gefordert, die beim BAK angesiedelten Strukturbeiträge und Massnahmen zur Bekämp-
fung des Illettrismus für die sich abzeichnende einjährige Übergangsperiode – falls das Weiterbildungsgesetz erst per Januar 2017 in Kraft treten sollte – beim BAK zu belassen:
KVS, SDLS
- Der SVEB wünscht in der Kulturbotschaft die Verankerung einer kontinuierlichen künftigen Zu-
sammenarbeit zwischen BAK und SBFI im Bereich der Leseförderung Erwachsener.
k) Sprachenförderung
Inhalt der Neuerung: In der Sprachenförderung sind zwei Neuerungen vorgesehen: Erstens ist der Italienischunterrichts ausserhalb der italienischsprachigen Schweiz zu stärken. Zweitens soll der schulische Austausch weiterentwickelt werden, mit dem Ziel, dass möglichst viele Jugendliche einmal in ihrer schulischen Laufbahn an einem Austauschprojekt teilnehmen.
Grundsätzliche Zustimmung Grosse Vorbehalte Ablehnung
Kantone AI, AR, BE, BL, BS, FR, GE, GR, JU, TG
NW, OW, SG, SZ, TI, VS, UR, ZG,
ZH
Politische Parteien CVP, FDP
Wirtschaftsverbände
Dachverbände der Ge- SSV
meinden, Städte und Berg-
gebiete
Interessierte Kreise und AdS, AIIBE, AIVP, ALSI, ASDLI, CP, FPV Organisationen Baobab, CAF, ch, EDK, FoBil, FH, FPI, GMS, HL, LCH, LR, PGI, SAGW, sda, SESI, SIKJM, SRG, SSAB, Suisseculture, VSM