Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2013/113: Botschaft zur Förderung der Kultur in den Jahren 2016-2019 (Kulturbotschaft) · 40 Seiten
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rungsperiode erfreut. Sehr viele Teilnehmer (darunter 24 Kantone, SP, Grüne, SVV und zahlreiche Kulturverbände) beantragen jedoch in einzelnen Förderbereichen zusätzliche Mittel. Dagegen verlangen einige wenige Teilnehmer eine Kürzung der in der Vernehmlassungsvorlage vorgesehenen Finanzmittel: Das CP und die FDP möchten die Finanzmittel auf dem Niveau der Förderperiode 2012- 2015 belassen. Economiesuisse hält ein durchschnittliches Wachstum von 2,6% statt von 3,4% im Vergleich zur Vorperiode für angebracht. Der sgv bezeichnet ein Wachstum von über 3% im Vergleich zur Vorperiode als zu hoch. Die SVP verlangt eine Reduktion auf einen Gesamtbetrag unterhalb des bisherigen Kulturbudgets. Zur Finanzierung kultureller Vorhaben soll nach Auffassung der SVP die steuerliche Abzugsfähigkeit von Spenden verstärkt ermöglicht werden.
4 Die wichtigsten Themenbereiche im Überblick
4.1 Kernthema 1: Megatrends, Herausforderungen und Handlungsachsen
Inhalt des Kernthemas: Der Vernehmlassungsentwurf der Kulturbotschaft identifiziert fünf Megatrends, welche für die zukünftige Ausgestaltung der Kulturpolitik des Bundes von strategischer Bedeutung sind (Globalisierung, Digitalisierung, demografischer Wandel, Individualisierung und Urbanisierung). Die Megatrends führen zu verschiedenen kulturpolitischen Herausforderungen, auf die der Bundesrat durch drei strategische Handlungsachsen antworten will (kulturelle Teilhabe, gesellschaftlicher Zusammenhalt, Kreation und Innovation).
Grundsätzliche Zustimmung Grosse Vorbehalte Ablehnung
Kantone AG, AI, AR, BE, BL, BS, GE, GR, JU,
LU, NW, OW, SH, SG, SO, SZ, UR,
VD, VS, TG, ZG, ZH
Politische Parteien CVP, GLP, Grüne, SPSVP
Wirtschaftsverbände
Dachverbände der Ge- SGV, SSV
meinden, Städte und Berg-
gebiete
Interessierte Kreise und AGVK, AP, ARF, Baobab, BIS, ch, IGV
Organisationen CinéF, CinéS, Cultura, DS, EDK,
EFiK, EKK, ETH, FARS, fds, FH,
formforum, FSSTA, GSK, HSLU,
ICOM, IIT, jm, KNB, KSD, KSK, KVS,
LFS, Memoriav, museums, NIKE,
reso, SAGW, SBV, sda, SDA, SEK,
SFD, SHS, SIK, SIKJM, SKR, SMR,
SRG, SSAB, sta, STV, Suisseculture,
SwissF, VMS, VSB, VSM
Die ganz überwiegende Mehrheit der Teilnehmer äussert sich ausdrücklich positiv zur vorgenommenen Analyse betreffend Megatrends, Herausforderungen und Handlungsachsen. Die Analyse wird als überzeugend und als qualitative Weiterentwicklung der ersten Kulturbotschaft angesehen:
AG, AGVK, AI, AP, AR, Baobab, BE, BIS, BL, BS, ch, CinéF, CinéS, Cultura, CVP, DS, EDK, EFiK, EKK, ETH, FARS, fds, FH, formforum, FSSTA, GE, GLP, GR, Grüne, GSK, HSLU, ICOM, IIT, jm, JU, KNB, KSD, KSK, KVS, LFS, LU, Memoriav, museums, NIKE, NW, reso, SAGW, SBV, sda, SDA, SEK, SFD, SG, SGV, SH, SIK, SIKJM, SKR, SO, SMR, SP, SRG, SSAB, SSV, sta, STV, Suisseculture, SwissF, SZ, TG, VD, VMS, VS, VSB, VSM, ZG, ZH
Grundsätzliche Kritik an den dargestellten Megatrends, Herausforderungen und Handlungsachsen wird nur von einzelnen Vernehmlassungsteilnehmern geübt. So macht etwa die SVP geltend, bei den erwähnten Trends handle es sich um reine «Schlagworte». Die IGV hält das Argumentieren mit Megatrends für unproduktiv und bemängelt eine wenig klare Herausarbeitung der aus den Megatrends abgeleiteten Handlungsachsen:
In einzelnen Punkten werden zu den Megatrends, Herausforderungen und Handlungsachsen namentlich folgende Bemerkungen gemacht:
- Verschiedene Teilnehmer vermissen den Hinweis, dass die Urbanisierung massive Auswirkun-
gen auf das archäologische Erbe hat:
AG, BE, LU, SAM