Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2013/113: Botschaft zur Förderung der Kultur in den Jahren 2016-2019 (Kulturbotschaft) · 40 Seiten
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Verschiedene Teilnehmer äussern gewisse Vorbehalte zu den vorgesehenen Fördermassnahmen:
- Die Verlagsförderung dürfe sich nicht auf Belletristik limitieren, sondern müsse auch andere Gat-
tungen wie Sachbücher oder Kinder- und Jugendbücher berücksichtigen:
AG, ALSI, ASDEL, Baobab, GR, SAGW, SBVV, SESI, SIKJM, SP, SWIPS
- Das Fehlen der Buchhandlungen in den Ausführungen zur Literaturförderung sei unverständlich,
diese seien ebenfalls zu unterstützen (z.B. für literarische Veranstaltungen):
ALSI, ASDEL, SBVV, SESI, SFD, SWIPS, SZ, UR, ZG
- Die Verlagsförderung brauche klare, nachvollziehbare, wirtschaftlich sinnvolle und transparente
Kriterien:
ALSI, SAGW, SBVV, SESI, SWIPS
- Die Kulturbotschaft gebe keine ausreichenden Antworten auf die beiden parlamentarischen Vor-
stösse Savary (12.3195) und Recordon (12.3327):
ALSI, ASDEL, SBVV, SESI, SP
Einzelne Teilnehmer lehnen die vorgesehenen Massnahmen ab, insbesondere die Unterstützung von Verlagen sowie von Literaturzeitschriften:
CP, FPV, PP, SVP
Verschiedene Teilnehmer finden es essenziell, dass im Bereich der literarischen Übersetzung und des Literaturaustauschs ein starker Akzent auf Promotion und Nachwuchsförderung gesetzt wird:
AI, AR, BL, EDK, NW, SG, SO
Verschiedene Teilnehmer fordern, dass Kinder- und Jugendliteratur im Bereich der Literaturförderung in allen Bereichen (Verbreitung, Preise, Verlagsförderung) explizit erwähnt und berücksichtigt wird:
Baobab, SAGW, SIKJM
Der CAF fordert eine Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Literaturinstitut in Biel im Bereich der Literatur- und Übersetzungsförderung.
Der AdS fordert Massnahmen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen von Autorinnen und Autoren sowie Übersetzerinnen und Übersetzer. Im Rahmen einer Verlagsförderung müsse der Bund die Verlage zu einem professionellen Umgang mit den Autorinnen und Autoren verpflichten (bspw. transparente Abrechnungen, gründliches Lektorat, pünktliche Zahlungen). Ausserdem sollen die Massnahmen der Übersetzungsförderung nicht auf die Landessprachen beschränkt werden.
ÜL begrüsst die Erhöhung der Zuschüsse des Bundes an die Honorare literarischer Übersetzerinnen und Übersetzer und fordert eine längerfristige Nachwuchsförderung im Bereich der Übersetzung.
c) Film Standort Schweiz
Inhalt der Neuerung: Mit «Film Standort Schweiz» will der Bund Anreize schaffen, damit Schweizer Filme und Schweizer Koproduktionen möglichst umfassend in der Schweiz hergestellt werden und hier ihre Wertschöpfung erzielen.
Grundsätzliche Zustimmung Grosse Vorbehalte Ablehnung
Kantone AG, AI, AR, BE, BL, BS, GE, GR, JU, TG
LU, NW, OW, SG, SH, SO, TI, VD,
VS, UR, ZG, ZH
Politische Parteien CVP, Grüne, SP
Wirtschaftsverbände
Dachverbände der Ge- SSV
meinden, Städte und Berg-
gebiete
Interessierte Kreise und ARF, CinéF, CinéS, EDK, EFiK, FTB, Organisationen GSFA, HSLU, IGF, SAGW, SRG, Suisseculture