Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2013/146: Verordnung über die Anpassung von Tarifstrukturen in der Krankenversicherung · 84 Seiten
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Hinweise, Kritiken, Vorschläge, Anträge Verfasser Observations, critiques, suggestions, propositions Auteurs Osservazioni, critiche, suggerimenti, proposte Autori
qui n’a jamais été le cas. Tout doit être mis en œuvre pour favoriser une révision com-
plète et rapide du Tarmed.
Es handelt sich um eine Subsidiärmassnahme, die keinerlei langfristige Effekte auf die SÄ Zofingen Attraktivität des Berufes des grundversorgenden Arztes hat.
Da von der Einführung der Ziffer 15 vor allem Kurzkonsultationen und damit kleine
Rechnungen betroffen sind, werden diese aufgrund Franchiseregelungen direkt von den
Patienten beglichen werden müssen. Von den Kürzungen hingegen sind überwiegend
höhere Rechnungen betroffen, die nicht unter die Franchiseregelung fallen. So zahlt der
Patient mehr und die Krankenversicherer sparen sogar ein.
Es wird ein unnötiges Spannungsfeld zwischen Spezialisten und Grundversorgern er-
zeugt, der gewünschte Effekt der Umverteilungsmassnahmen wird aber ausbleiben.
Der Spezialärzteverein Zofingen unterstützt die von der FMH geplante Rechtsprüfung
der Situation, da fraglich ist, ob die Bedingungen erfüllt sind, einen derartigen willkürli-
chen Eingriff in die Tarifstruktur vorzunehmen.
Der Vorstand des TGV begrüsst im Namen der Thurgauer Hausärztinnen und Haus- TGV ärzte, dass der Bundesrat mit seiner Verordnung zur Anpassung des TARMED Bewe-
gung zu Gunsten der Hausarztmedizin in die festgefahrene Tarifsituation bringt. Wenn
die Hausarztmedizin durch Kürzungen bei hausärztlichen Leistungen wie Röntgen, Ult-
raschall, Kleinchirurgie etc. betroffen ist, dann ist die Aufwertung neutralisiert und bringt
dem Hausarzt keinen Nutzen. Wir erachten den bundesrätlichen Vorschlag deshalb nur
tauglich als Übergangslösung bis zur bereinigten Gesamtrevision des TARMED.
Die Anpassung der Tarifstruktur im Rahmen des Masterplans (…) ist für uns endlich ein Hausärzte LU klares Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung unserer täglichen Arbeit in der me-
dizinischen Grundversorgung der Bevölkerung und eine lohnende Investition in eine
qualitativ hochstehende, kostengünstige medizinische Versorgung. Die Stellungnahme
unseres Berufsverbandes Haus- und Kinderärzte Schweiz vom 17. Januar 2014 können
wir voll und ganz unterstützen.
Wir sind Ihnen dankbar, dass etwas für die Tarife der Hausärzte geschieht. VBHK Betreffend den einzelnen Punkten des bundesrätlichen Verordnungsentwurfs sind wir
mit der Stellungnahme von Hausärzte Schweiz einverstanden und unterstützen diese
vollumfänglich.
Eine adäquate Aufwertung und Abbildung der Tätigkeit der Hausarztmedizin im TAR- WÄV MED muss baldmöglichst durch die Umsetzung der Gesamtrevision der Tarifstruktur er-
folgen, an deren Fertigstellung die FMH mit ihren Partnern mit Zeithorizont Ende 2015
arbeitet (TARVISION Projekt). Alles muss unternommen werden, um eine produktive
und effiziente Zusammenarbeit der Partner diesbezüglich zu erreichen und Blockaden
zu verhindern.
Die Eingriffe in die Tarifstruktur TARMED müssen zeitlich begrenzt sein und dies muss
in der Verordnung entsprechend festgehalten werden. Sie müssen aufgehoben werden,
sobald die revidierte und vom Bundesrat bewilligte Tarifstruktur in Kraft tritt.
Privatpersonen
Der Verordnungsentwurf ist weder in der Höhe der geplanten Umverteilungssumme Kamin noch in der Auswahl der Spezialarztsparten noch in der Höhe der Taxpunktabwertung
der technischen Leistungen rational, sachlich oder betriebswirtschaftlich begründet. Es
handelt sich um einen reinen Willkürakt, der durch nichts zu rechtfertigen ist. Derartige
staatliche Eingriffe sind mir bisher eigentlich nur aus planwirtschaftlichen Systemen so-
zialistischer, bzw. kommunistischer Staaten bekannt und einer gelebten Demokratie wie
sie in der Schweiz gelebt wird, meines Erachtens unwürdig!
Erst wird den Ärzten nach 10 Jahren inflationsbedingtem Honorarverlust nicht nur eine
moderate Taxpunktanhebung, die weit unter der lnflationsrate bleibt, verweigert, nein
obendrein soll nach dem Vorschlag von Herrn Bundesrat Berset, vielen Spezialärzten
weiteres Honorar entzogen werden. (…) bewusste und gezielte Versuch einen Keil in
die Schweizer Ärzteschaft zu treiben (…).
Medizinische Leistungen, bessere Versorgung, Fortschritt durch neue Geräte und Be-
handlungsmethoden, die das Leben verlängern und die Lebensqualität verbessern, sol-
len so offenbar zum privaten Hobby und Risiko für Ärzte erklärt werden. Wird dieser
Vorschlag umgesetzt so befürchte ich, dass der hohe medizinische Standard in der
Schweiz nicht mehr lange erhalten bleibt.